Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.04.1998 - 

Kommentar

Kommentar Gut geschlafen, SGI?

Als Silicon Graphics' damaliger Chef Ed McCracken im September 1997 ankündigte, sein Unternehmen werde in der zweiten Hälfte 1998 mit ersten Wintel-Workstations auf den Markt kommen, war das eine kleine Sensation.Und zwar nicht unbedingt deswegen, weil SGI als Unix-Player auf die "dunkle Seite der Macht" gewechselt war - auch wenn Unix-Fans ihre Kommandozeile so innig lieben, daß sie sich am liebsten niemals davon trennen würden.Sondern vor allem deswegen, weil die Ankündigung so spät kam und die eigentlichen Geräte sogar erst ein Jahr später folgen würden.Den Markt hatten schon seit Ende 1995 andere unter sich aufgeteilt, seien es Unternehmen, die aus der PC-Welt nach oben wachsen wie Compaq oder Dell, alte IT-Hasen wie Digital Equipment, IBM oder HP oder ganz neue Workstation-Player wie Netpower.Deren Know-how-Vorsprung aufzuholen dürfte selbst einer technisch avancierten Company wie SGI nicht leichtfallen.In der Illusion der Unangreifbarkeit hat man im Prinzip Intels komplette 32-Bit-Entwicklung verschlafen.Jetzt endlich ist das Dornröschen auch ohne Kuß von Bill Gates oder Andy Grove aufgewacht - vermutlich wegen der schlechten Ergebnisse der vergangenen Quartale. Hoffentlich noch rechtzeitig.