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22.01.1999 - 

Kommentar

Kommentar Scheckbuch statt Innovation

Eigentlich gilt das Networking-Business als der innovativste Zweig der IT-Branche. Dank des Siegeszuges des Internets und immer schnelleren Netzen soll das Network-Business in wenigen Jahren alle Bereiche der Unternehmen und des all- täglichen Lebens revolutionieren.

Analysiert man dann aber die Akteure dieses Business, ist von Innovation nicht mehr viel zu entdecken. Wenige große Moloche wie Microsoft, Siemens oder Cisco kontrollieren weiter das Geschäft. Sie blockieren teilweise den Fortschritt, indem sie statt innovative Produkte zu entwickeln, alte Hüte verkaufen.

Sollte sich einmal ein Newcomer erdreisten ein richtungweisendes, neues Produkt auf den Markt zu bringen, stehen die Großen mit ihrer prall gefüllten Kriegskasse Gewehr bei Fuß. Dieser Trend läßt sich derzeit recht gut beim heiß diskutierten Thema "Konvergenz der Sprach-Datennetze" beobachten.

Im Netzwerk-Business setzen sich aus Anwendersicht die alten IBM- Zeiten fort: Einer oder einige wenige sagen ihm, wann er dies und das zu kaufen hat. Wem dies übertrieben erscheint, der möge sich einmal die magischen Vierecke der Gartner Group anschauen: In vielen Segmenten findet sich die Anmerkung "Nischenanbieter" oder "Alle aufgekauft". In den Spitzenpositionen aber tauchen immer wieder die gleichen Namen auf.