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Kommentar/Showdown am 17. Juli?

19.07.1996

In der US-amerikanischen Medienszene hat es sich eingebürgert, einen frisch gewählten Präsidenten nicht von Beginn an unter Beschuß zu nehmen. 100 Tage hat er Zeit, sich zu profilieren, ohne daß die Presse das Sperrfeuer eröffnet. Danach ist er mehr oder weniger vogelfrei.

Apples Chef Gilbert Amelio geht es ähnlich. Anfang Februar 1996 als Nachfolger von Michael Spindler inthronisiert, kann er seitens der Öffentlichkeit nicht mehr mit Beißhemmungen rechnen. Um 30 Prozent sind im US-PC-Markt die Anteile von Mac-Rechnern in den vergangenen zwei Monaten gefallen, bei Notebooks waren es gar 50 Prozent.

"Kommt es für Amelio zum Offenbarungseid?"

Auf allen Märkten der Welt - auch in boomenden Regionen wie Japan - gerät Apple ins Hintertreffen. Zudem gehen die Verkäufe von Apple-Software zurück wichtige Macintosh-Software-Entwickler, deren Aktienkurse im übrigen fallen, konzentrieren sich zunehmend auf den Wintel-Markt.

Die Apple-Aktie liegt mittlerweile unter 20 Dollar. Mit anderen Worten: Apple, laut COO Marco Landi ein Unternehmen mit zwölf Milliarden Dollar Umsatz, ist nur mehr 2,4 Milliarden Dollar wert. Noch im Frühjahr waren es 3,6 Milliarden. Mit Spannung wartet die Öffentlichkeit auf den 17. Juli, 14.00 Uhr kalifornische Ortszeit. Dann gibt Apple seine Ergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr bekannt. Für Amelio könnte es zum Offenbarungseid kommen.