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19.02.1999 - 

Kommentar

Kommentar Warten auf Jini?

Suns Jini hat das Konzeptstadium verlassen. Mit der Verfügbarkeit des Sourcecodes hat der Hersteller aus seiner Sicht den Weg freigemacht in die vernetzte Welt der Zukunft. Doch ist das wirklich so? Zugegeben, die Idee der probemlosen Netzwerkfähigkeit ist verführerisch, auch sind die ersten Demonstrationen durchaus beeindruckend. Wer jemals versucht hat, einen halbwegs exotischen Drucker oder Scanner unter einem Betriebssystem wie Windows zum Laufen zu bringen, wird Jini und das Versprechen des "Networking anytime, anywhere" begrüßen.

Dennoch: Obwohl Sun bereits weit über 30 Hersteller als Jini- Partner hinter sich geschart hat, bleibt es fraglich, ob und wann sich die Technologie bei den Endverbrauchern letztlich durchsetzen kann. Ein vernetztes Zuhause mag ja theoretisch seine Vorzüge haben, doch wer braucht den heimischen Kommunikationsleitstand wirklich? Außerdem steht noch in den Sternen, auf welche Weise die Vernetzung in den Wohnungen erfolgen soll - solange dieses Problem nicht aus dem Weg ist, nützen Jini-fähige Geräte wenig.

Vielleicht handelt es sich bei Suns Attacke auf den Consumer-Markt aber letztlich um einen Scheinangriff. Es wäre durchaus denkbar, daß der Hersteller sich von der Aufmerksamkeit, die Jini derzeit weit über die Fachkreise hinaus erfährt, bloß den notwendigen Schwung erhofft, den das Verfahren braucht, um sich letztlich bei den Profi-Anwendern zu etablieren. Dies wäre ein intelligenter Schachzug - hat Sun von Microsoft gelernt? ave