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27.07.1990 - 

AKI: VMS nach wie vor wichtig

Kommunale DEC-Anwender mit strategischen Defiziten

MÜNCHEN (CW) - DEC-Anwender aus dem kommunalen Bereich, seit Dezember in der Anwendergemeinschaft kommunaler Informationsverarbeiter (AKI) zusammengeschlossen, benötigen dringend Unterstützung in DVstrategischen Fragen. Das stellte Alfred Reichwein, als

DV-Verantwortlicher bei der Stadtverwaltung Wuppertal Mitglied der Koordinierungsstelle der AKI, fest.

Das Digital-Betriebssystem VMS bildet, so Reichwein, nach wie vor die Plattform vieler kommunaler Anwendungen, so zum Beispiel der Büroumgebung All-in-one. Gerade deshalb aber müßten die Gebietskörperschaften einen Ausweg aus der Situation finden, "auf Gedeih und Verderb an einen Hersteller gebunden zu sein und die ganze Energie darauf zu verwenden, diesem Marktanteile zu verschaffen".

Man könne gleichwohl mittelfristig nicht alle Anwendungen auf Unix portieren; in der DV-Realität, zum Beispiel einer Großstadtverwaltung, existierten nun einmal parallel unterschiedliche Betriebssysteme. Beispielsweise seien in Wuppertal neben VMS noch BS 2000, Sinix und demnächst auch Ultrix (DEC-Unix) vorhanden. Im Interesse derer, die es mit solchen gemischten Hardwarewelten zu tun hätten, sei es angezeigt, Herstellerabhängigkeiten durch Schnittstellen-Definitionen möglichst gering zu halten.

Reichwein sieht die AKI in einer starken Position gegenüber DEC: Kommunale Anwender repräsentierten ein großes Budget und seien deshalb für den Hersteller wichtig. Nach Digital-Angaben macht der Unternehmensbereich Öffentliche Verwaltung über zehn Prozent des Firmenumsatzes aus.