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Drei Modelle aus der Nixdorf 8860-Familie:

Kommunikation mit fremder Hardware

08.02.1980

PADERBORN (hö) - "Alle Organisationsebenen eines Unternehmens können letzt durch den Einsatz des Kommunikationssystems Nixdorf 8860 über Computerleistung in notwendigem Umfang verfügen", kommentierte Produktmanager Reinhard Mix die Präsentation von drei Mehrprozessor-Modellen der neuen Produktfamilie 8860 in Paderborn

(CW-Nr. 4, Seite 1), in deren Entwicklung die Paderborner 600 Mannjahre investiert haben.

Das System 8860/40 verfügt über Magnetplatten-Speicher-Kapazitäten von 26 bis 254 Mio. Bytes (Hauptspeicher 256 bis 1025 K-Bytes) und kann mit bis zu 16 Kommunikationsanschlüssen ausgerüstet werden. Der Kaufpreis für die "nackte" Hardware einer mittleren Konfiguration mit 768 KB beträgt 419 460 Mark.

Das Modell 8860/30 (26 bis zu 132 Mio. Bytes Magnetplatten- und 256 bis 512 K-Bytes Hauptspeicherkapazität) läßt bis zu 12 Kommunikationsanschlüsse zu und kostet mit 384 KB 132 531 Mark.

Das "kleine" autonome Ein- und Zweiplatzsystem 8860/5 ist ausgestattet mit zwei Diskettenlaufwerken von je 600 K-Bytes Kapazität und einem 192-KB-Hauptspeicher und kann über einen Kommunikationsanschluß mit dem übergeordneten System verbunden werden. Für dieses System bezahlt der Interessent 27 092 Mark.

Bei allen drei Modellen kommen noch die Kosten für Wartung sowie die Software-Lizenzen hinzu, Miete ist ebenfalls möglich.

Die Systeme 8860/30 und /40 werden wahlweise in einer Fest- oder Wechselplattenversion angeboten, beide verfügen in der Grundausstattung über ein Floppy-Disk-Laufwerk. Nach Nixdorf-Angaben steuern eigene Kommunikationsprozessoren mit Rechner und Speicher autonom den Prozedurablauf und entlasten den Hauptspeicher. An Byte- und Bit-orientierten Prozeduren sind verfügbar BSC, MSV 1, MSV 2, V 100 sowie SDLC, HDLC und andere.

Eine der Hauptattraktionen der 8860-Software ist die Möglichkeit, Dialog-Datenstationen aller gängigen Mainframer (I 3270, Siemens 8161, Univac U 100/ U 200) zu emulieren. Dazu Mix: "Alle Emulationen dienen dem Durchgriff auf zentrale Anwendungen und Datenbanken/ so daß bestehende Online-Anwendungen ohne Anpassungsaufwand abgelöst und neue Konzepte schrittweise eingeführt werden können, da die Emulationspakete gleichzeitig mit der dezentralen Verarbeitung laufen können.