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01.09.2006

Kommunikation unter Maschinen

Detlef Scholz
Die Dr. Neuhaus Telekommunikation GmbH bietet zwei auf Software basierende Vermittlungszentralen für die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) an. Sie ermöglichen den seriellen Datenaustausch über IP-basierte Netzwerke wie GPRS und LAN.

Von Detlef Scholz

Das "Tainy-Switching-Center V2.0" ist eine Vermittlungszentrale für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Es verbindet in der Grundausstattung bis zu 100 Modems, kann aber auf maximal 2.000 Endgeräte erweitert werden, wobei Pakete mit 100, 250, 500 oder 1.000 Lizenzen zur Verfügung stehen. Die Vermittlung erfolgt in wenigen Sekunden, sodass im Vergleich zu herkömmlichen Wählverbindungen deutlich kürzere Abfrageintervalle möglich sind. Auch der Aufbau einer Standleitung ist weiterhin möglich: Soll ein Prozess wie gewohnt permanent überwacht werden, stellt der Anwender in der Konfiguration einmalig den Standleitungsbetrieb ein. Das Endgerät baut dann eine Dauerverbindung über das Tainy-Switching-Center V2.0 auf. Das System hält diese automatisch aufrecht.

Speziell für kleinere Applikationen - beispielsweise in Stadtwerken - hat das Unternehmen den "Tainy-Modem-Server" entwickelt. Die PC-Software-Lösung arbeitet wie eine kleine Nebenstellenanlage für IP-basierte AT-Modems. Es ist für die Verbindung von 10 bis 250 GPRS-, LAN- sowie PC-basierter Software-Modems ausgelegt.

Die beiden Vermittlungszentralen verknüpfen bestehende rufnummernbasierte Infrastrukturen mit der drahtlosen Netzwerktechnologie auf IP-Basis. Die Software funktioniert wie eine Telekommunikationsanlage für paketorientierte Dienste: An den Prozess vor Ort wird ein GPRS- oder LAN-Modem angeschlossen. Das Modem verpackt die seriellen Rohdaten in IP-Datenpakete und übermittelt diese via GPRS oder das LAN über die Vermittlungszentrale an die Leitstelle oder ein anderes GPRS- oder LAN-Modem.

Das Tainy-Switching-Center V2.0 und der Tainy-Modem-Server stellen dabei - wie bei einer herkömmlichen Wählvermittlung - eine virtuelle Rufnummer zur Verfügung, hinter der sich die Gegenstelle verbirgt. Da bestehende Schnittstellen an den vorhandenen Endgeräten erhalten bleiben, ist diese IP-basierte Lösung zu bisherigen Leitstellenapplikationen auf AT-Basis kompatibel. Die Produkte sind ab sofort verfügbar, Preise nennt der Anbieter nicht.