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05.03.1999 - 

Komplettangebot soll Kunden locken

Komplettangebot soll Kunden locken IBM stellt SAN-Konzept auf vier Beine und will Standards einhalten

MÜNCHEN (CW) - IBM geht das Thema Storage Area Network mit einer Vier-Phasen-Strategie an und will für jeden Bereich in diesem Jahr Produkte anbieten.

Die Schlüsselelemente eines SAN - Netzwerktechnik, Speicherprodukte, Verwaltungssoftware und Dienstleistung - will IBM entweder selbst entwickeln oder zukaufen, in jedem Fall jedoch kombinieren. Damit soll der Industrie eine schlüsselfertige Lösung (End-to-end-SAN) angeboten werden. Big Blues bisherige Zurückhaltung in puncto SAN erklärte Scott Drummond, Marketing- Verantwortlicher für SAN, damit, daß man sich zuerst über alle notwendigen Komponenten Klarheit verschaffen wollte, bevor man mit den Kunden spricht. Außerden sollen Standards gesetzt werden, weshalb Big Blue mit der Fibre-Channel Association und der SNIA zusammenarbeite.

IBM stützt die Offensive auf vier Bereiche. In Phase eins, "Connectivity", sollen Lösungen für die physikalische Infrastruktur eines Speichernetzes angeboten werden. Als mögliche Techniken stehen Fibre Channel, die hauseigene SSA- sowie die Escon-Ficon-Architektur zur Auswahl. Die Verwaltung von SANs ist Thema der zweiten Phase, die auch Programme zur Überwachung der Infrastruktur selbst enthalten wird. Um die bessere Ausnutzung von bereits getätigten Investitionen geht es in Phase drei ("Exploitation"). IBM will neue Produkte entwickeln, mit Hilfe derer sich mehrere Rechner Speicherressourcen teilen oder hochverfügbare Cluster aufgebaut werden können. Das vierte Standbein nennt sich Services und umfaßt Installation, Integration, Training sowie Wartung und Support. Die ersten Produkte für SANs wurden bereits vorgestellt (siehe CW 8/99, Seite 49).