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04.11.1994

Komplettes Diensteportfolio fuer USA im Auge Sprint und Partner wollen MCI und AT&T das Fuerchten lehren

NEW YORK (CW) - In den USA zeichnet sich ein fuer die Struktur des dortigen Telecom-Marktes bahnbrechender Deal ab. Der landesweit drittgroesste Carrier Sprint sowie die Kabelnetzbetreiber TCI, Comcast und Cox Cable Communications haben sich nun offiziell auf eine Zusammenarbeit bei Telefonservices verstaendigt.

Die vier Joint-venture-Partner wollen nach Angaben des Wirtschafts-Informationsdienstes "vwd" ihre Nah- und Fernsprechnetze, Anlagen fuer den Funktelefonverkehr sowie Kabelnetze kombinieren und kuenftig einheitliche Angebote an Privat- und Firmenkunden richten. Darueber hinaus hat sich die neue Allianz um die von der Washingtoner Federal Communications Commission (FCC) ausgeschriebene landesweite "Mobilfunk- Superlizenz" beworben (vgl. CW Nr. 43 vom 28. Oktober 1994, Seite 4: "Joint-venture mit Sprint will Mobilfunklizenz"). Um die Lizenz konkurrieren mit dem Sprint-Lager und AT&T/McCaw auch noch MCI mit seinen Partnern Bell Attlantic und Nynex.

An dem formell noch zu gruendenden Gemeinschaftsunternehmen sollen, wie bereits seit laengerem spekuliert wurde, Sprint 40 Prozent, TCI 30 Prozent sowie Cox und Comcast je 15 Prozent halten. Vorrangiges Ziel sei, wie es in New York hiess, die Modernisierung der Infrastruktur, um Anwendungen in den Bereichen Breitband- und digitale Telefondienste sowie Consumer-Multimedia zu realisieren. Interaktive Sprach-, Video- und Datenservices wuerden bereits im naechsten Jahr angeboten, sobald die momentan noch geltenden und sehr umstrittenen Restriktionen fuer den Wettbewerb im lokalen Telefonverkehr beseitigt seien. Gleichzeitig befinde man sich noch auf der Suche nach weiteren Partnern.