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18.03.1977

Konjunkturforscher-Langzeitprognose:\EDV unler Spezialisierungszwang

18.03.1977

MÜNCHEN (CW) - "Vor allem der Maschinenbau, einschließlich der Büromaschinen und der Datenverarbeitung, wachse bis 1985 in eine zentrale Rolle als Ausrüster ausländischer Produktions - und Fertigungstechnik-Anwenderbranchen. "Deshalb stehe unter anderem diese Industriegruppe in den nächsten acht Jahren unter besonderem Spezialisierungszwang, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Da dabei sehr viele Modernisierungsmaßnahmen möglich seien, staatliche Fördermittel aber nur begrenzt zur Verfügung stünden, sollte sich die Innovationssubvention künftig nur auf "besonders förderungswürdige und -bedürftige Technologiebereiche konzentrieren."

Dies ist das Resümee einer vom Münchner Ifo-Institut gemeinsam mit dem DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) und dem Batelle-Institut, im Auftrag des Bundesforschungsministers durchgeführten Langzeitprognose. Danach unterstellt Ifo bis 1985 ein durchschnittliches Wachstum des Bruttosozialprodukts von 3,2 Prozent, während der private Verbrauch um 3,7 und die Ausrüstungsinvestitionen um 3,6 Prozent wachsen dürften.

Als überdurchschnittliche Wachstumsbranchen haben die Konjunkturforscher die kunststoffverarbeitende Industrie, den Luftfahrzeug- und Straßenfahrzeugbau sowie die Holz verarbeitende Industrie ausgemacht. Der Straßenfahrzeugbau gerate jedoch wie der Schiffbau und die Leder- und Schuhindustrie sowie - die Nahrungsmittelindustrie bis 1985 an die Sättigungsgrenze.

Die Konjunkturstabilität des Maschinenbaus begründeten die Wirtschaftsforscher unter anderem damit, daß auf Grund der Know-how-intensiven Fertigung auch ein verschärfter Wettbewerb die Branche nur geringfügig tangiere. Überdies bestimmten diese Industriebranchen als Ausrüster inländischer Produktions - und Fertigungstechnik deren technologische Wettbewerbsfähigkeit.