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13.06.1975 - 

EAI-Terminals emulieren Siemens-Datenstationen

Konkurrenz für Transdata

AACHEN - Auch auf dezentrale Organisationen und Service-Rechenzentren mit Siemens 4004-Anlagen ist jetzt das Marketing der EAI Electronic Associates GmbH, Aachen, ausgerichtet. Zwei neue Software-Pakete emulieren das Siemens-Terminal Transdata 8418 auf den EAI-Datenstationen DCT-132 und Spacer, so daß beide Geräte an Siemens-Rechner angeschlossen werden können. DCT-132 und Spacer sind vorgesehen für den Datenaustausch mit den "gängigen EDV-Anlagen der wichtigsten Hersteller", wie es in der EAI-Werbung heißt: das entsprechende Terminal dieser Hersteller wird softwaremäßig nachgebildet (emuliert).

Diese Emulationen werden von EAI als Standard-Software geliefert und können nach Angaben des Herstellers durch den Terminal-Operator in Minutenschnelle geladen werden.

Für BRD von besonderem Interesse

Standard-Software gab es bisher schon für die Emulation von Terminals der Hersteller IBM, Univac, Control Data, Honeywell Bull, ICL und Rank Xerox. Die Anschlußmöglichkeit der EAI-Datenstationen an Siemens-Rechner ist, wie EAI betont, "im Hinblick auf die Bedeutung dieses Herstellers auf dem bundesdeutschen Computermarkt" von besonderem Interesse.

Das Remote-Batch-Terminal DCT-132 besteht aus einer Zentraleinheit, DFÜ-Steuerung, Kartenleser und Zeilendrucker.

Terminal mit Mini

Spacer ist die Kombination von EAl's Prozeßrechner Pacer 100 und einem "Communications Control Module" und ist laut EAI-Prospekt mehr als ein "gewöhnliches Terminal": leistungsfähiger Minicomputer und programmierbares Remote-Batch-Terminal in einem.

Die neue Emulations-Software ist für eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 9600 Baud ausgelegt. Die Datenübertragung erfolgt in der Siemens-Prozedur MSV-2. Wahlweise stehen für die Übertragung der 8-bit-EBCDIC-Code, der 6-bit-BCD/Transcode und der 7-bit-CCITT-Code zur Verfügung.

Informationen:EAI Electronic Associates GmbH, 51 Aachen, Franzstraße 107