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08.03.2002 - 

Angebote vom Layer-2-Switch bis zum 10-Gigabit-Modul

Konkurrenzdruck: Switches werden billiger

MÜNCHEN (CW) - Foundry, Secomp und Dell beleben den Switching-Markt mit neuen Produkten. Ein Markt, in dem Analysten zufolge die Umsätze beinahe stagnieren. Gut für die Anwender, denn aufgrund des verstärkten Konkurrenzkampfs fallen die Preise.

Nach Angaben von IDC stiegen die weltweiten Umsätze mit LAN-Switches im vierten Quartal 2001 lediglich geringfügig um 1,4 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Verglichen mit demselben Zeitraum im Jahr zuvor brach der Markt allerdings um ein Viertel ein. Die Marktforscher erwarten bei den Gigabit-Ethernet-Switches eine Erholung, wenn auch langsamer als zunächst prognostiziert. Da das Wachstum zurzeit beschränkt ist, kämpfen die Anbieter verstärkt um vorhandene Marktanteile und senken die Preise.

Module für Fast IronAuf geringere Preise für dieselbe Leistung setzt auch Foundry Networks. Das Unternehmen stellte 10/100-, Gigabit- und 10-Gigabit-Module für den Switch "Fast Iron" vor, der ein Viertel weniger kosten soll als der bisher verkaufte Unternehmens- und Rechenzentrums-Switch "Big Iron". Ein Fast Iron mit 56 Gigabit-Ports ist den Angaben zufolge für 60000 Dollar zu haben, ein ähnlich ausgestatteter Big-Iron-Backbone-Switch erst für 80000 Dollar. Aufgrund der neuen Chiptechnologie "Jetcore" verfügen die angekündigten Module außerdem über die doppelte Port-Dichte.

Für den Fast Iron 400, 800 und 1500 gibt es zwei Management-Module, zwei 48-Port-Module mit 10/100-Connectivity, ein 16-Port-100/1000Base-T-Modul für Gigabit-Verbindungen und nicht zuletzt ein Modul für 10-Gigabit-Ethernet mit nur einem einzigen Anschluss. Der Fast Iron 1500 unterstützt nun bis zu 232 Gigabit-Ethernet- oder 672 10/100-Ports. Neue Features wie Bandbreitenkontrolle je Benutzer, Layer-3-Switching und hardwarebasierende Zugangskontrolle stehen zur Verfügung. Damit steigt Fast Iron in die Liga von Ciscos "Catalyst 6500", Enterasys'' "X-Pedition", dem "Black Diamond" von Extreme Networks und Nortels "Passport 8600" auf.

Im Gegensatz zu diesen Backbone-Switches adressiert der Ettlinger Anbieter Secomp GmbH mit seiner Serie "Roline" klassische 10/100-Netze mit über Gigabit Ethernet angebundenen Servern. Der Gigabit-Ethernet-Adapter beherrscht Autosensing und Autonegotiation, 32- und 64-Bit-PCI und verfügt über eingebaute Datenpuffer zur Reduzierung des Overheads bei der Datenübertragung. Treiber für verschiedene Windows-Varianten sowie für Netware 5.x und Linux sind vorhanden. Der Adapter kostet 120 Euro. Der 10/100-Switch mit Gigabit-Ethernet-Uplink bietet acht geschirmte RJ45-Ports für 10/100Base-TX und einen geschirmten RJ45-Port für 10/100/1000Base-T. Er eignet sich sowohl zur Einbindung eines Servers mit Gigabit-Geschwindigkeit in ein geswitchtes 10/100-Netz als auch zum Anschluss einer 10/100-Arbeitsgruppe an einen Gigabit-Ethernet-Backbone. Für den Switch müssen Interessenten rund 226 Euro ausgeben.

Layer-2-Switches von DellEher dem Niedrigpreissegment lassen sich auch zwei Layer-2-Switches für kleine bis mittelgroße Unternehmen von Dell zuordnen. Da sie sich an Firmen wenden, die nur über eine kleine IT-Truppe verfügen, sollten die Geräte einfach zu konfigurieren, zu installieren und zu betreiben sein. Die Switches "Powerconnect 2508" und "2124" konkurrieren mit Geräten von Compaq und anderen Server-Herstellern, die auch Switches anbieten. 2508 besitzt acht Gigabit-Ethernet-Ports, während der 2124 einen 24-Port-Fast-Ethernet-Switch mit Gigabit Ethernet-Uplink darstellt. Der Dell Powerconnect 2508 kostet 500 Dollar, für den 2124 sind es 300 Dollar. (sra)