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28.08.1998

Konkurrierende Zahlungssysteme

Jeder, der eine kommerzielle Web-Site betreibt, muß sich mit einer Reihe von E-Commerce-Standards befassen. Für das Bezahlen im Internet wurden unterschiedliche Verfahren entwickelt, die teilweise miteinander in Konkurrenz stehen. Ein Gewinner ist noch nicht ausgemacht.

Der überwiegende Teil der heutigen Kundschaft übermittelt Kreditkarteninformationen und Bestelldaten über verschlüsselte Netzverbindungen. Secure Sockets Layer (SSL) hat sich als Standard für die Codierung von Daten zwischen Web-Client und -Server etabliert. Dementsprechend findet der Anwender dieses Protokoll in den Produkten von Netscape, Apache, IBM und Microsoft.

Doch SSL hat Schwachstellen. Eine davon ist, daß eine vom Server empfangene Kreditkartennummer unverschlüsselt gespeichert werden kann. Dieses Manko wollten die Väter des Standards Secure Electronic Transactions (SET) umgehen.

Beim SET-Verfahren bekommt der Online-Shop-Betreiber nie die Kreditkartendaten zu Gesicht. Statt dessen liefert ihm ein Kreditinstitut eine Bestätigung, daß die betreffende Karte in Ordnung ist. Die Technik ist jedoch noch sehr jung und leidet daher an Kinderkrankheiten. Zudem hemmen untereinander inkompatible Produkte die Verbreitung des Zahlungssystems.

In Deutschland experimentieren Hersteller und Banken mit künstlichen Währungen ("Cybercoins" von Cybercash) sowie virtuellen Münzen ("E-Cash" des Anbieters Digicash). Außerdem laufen Projekte mit elektronischen Lastschriftverfahren (ELV).