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12.03.2004 - 

Fiducia und GAD nähern sich an

Konsolidierung in der Banken-IT

MÜNCHEN (CW) - In der Bankenszene deutet sich eine neue IT-Hochzeit an. Die genossenschaftlichen Rechenzentrumsbetreiber Fiducia und GAD wollen kurzfristig enger zusammenarbeiten. Mittelfristig könnten die Rechenzentren zusammengeführt werden.

Noch in diesem Jahr wollen die Fiducia und GAD näher zusammenrücken. Denkbar, so GAD-Vorstandssprecher Anno Lederer gegenüber dem "Handelsblatt", seien eine einheitliche Entwicklungsplattform, erste gemeinsame Projekte, ein aufeinander abgestimmter Produktkatalog und gleiche Preise. In vier bis fünf Jahren könnte zudem der Weg frei sein, um die Rechenzentren zusammenzulegen. Fiducia kommentierte die Ausführungen Lederers nicht.

Überraschend käme eine Fusion nicht. In der genossenschaftlichen Banken-IT ist die Konsolidierung bereits weit fortgeschritten. Nach der Fusion der GAD aus Münster mit der GRZ im Jahr 2001 und der Übernahme der Münchner RGB durch die Stuttgarter Fiducia gibt es nur noch zwei IT-Anbieter für Genossenschaftsbanken. Die GAD betreut etwa 500 Häuser in Nord- und Ostdeutschland. Rund 900 süddeutsche Volks- und Raiffeisenbanken sind Fiducia-Kunden. Auf lange Sicht ist für Lederer sogar denkbar, auch mit den IT-Organisationen der Sparkassen enger zu kooperieren. (jha)