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03.12.2007 - 

Stimme aus der Redaktion

Konsolidierung mal anders

Das Gerücht schwirrte etwa eine Woche lang im Markt: Die niederländische TDM-Gruppe würde den Kölner IT-Dienstleister Arxes übernehmen. Nun ist alles ganz anders gekommen.

Zwar hat TDMI tatsächlich die Arxes NCC AG vom Finanzinvestor Waterland übernommen, aber den Dienstleister nicht einfach der eigenen Holding zugeschlagen, sondern unter dem Dach der Arxes die drei Systemhaustöchter Becom, Comparex und InforsaCom (ex Morse) zusammengefasst. Das heißt, der Name Arxes bleibt erhalten und die Firma kehrt zu ihren Ursprüngen zurück zum klassischen Systemhausgeschäft (siehe auch Seite 12).

Dies entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn vor fünf Jahren entschieden sich die damaligen Arxes-Inhaber, stärker auf das Dienstleis-tungsgeschäft zu setzen, und wollten von da an nicht mehr als Systemhaus klassifiziert werden. Mit dem Verkauf an die TDMI Duitsland Holding B.V könnte die Arxes NCC AG nun aber doch wieder in die Liste der Top-25-Systemhäuser vorrücken. Dort winkt der TDM-Tochter dann sogar der vierte Platz, den sie im Vorjahr knapp verfehlt hatte.

Wenn man aber nun die Umsätze von Arxes, Becom, Comparex und InforsaCom einfach kumuliert, könnte der neue Systemhausriese sogar den dritten Platz im Ranking der deutschen Systemhäuser erklimmen und dort die Leipziger PC-Ware AG verdrängen. 2001, als Arxes zuletzt in dieser Top-25-Liste auftauchte, belegte dort das Unternehmen den siebten Rang.

Dr. Ronald Wiltscheck, stellv. Chefredakteur von ChannelPartner
Dr. Ronald Wiltscheck, stellv. Chefredakteur von ChannelPartner

Ein derartiger Aufstieg wäre in der Tat einmalig, kein anderes Systemhaus ist bisher so schnell gewachsen auch nicht anorganisch. Andererseits ist die Arxes AG ein Beispiel für die immer rascher werdende Konsolidierungswelle in der Systemhausszene. Ob diese Systemhausfusion von Erfolg gekrönt ist, wird man spätestens Mitte 2008 sehen.