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10.11.1995

Konstruktion & Fertigung/Branchenorientierung Autodesk buendelt ein Paket zur mechanischen Konstruktion

MUENCHEN (CW) - Die Muenchner Autodesk GmbH bringt mit "Mechanical Desktop" eine Komplettloesung fuer die mechanische Konstruktion auf den Markt. In dem Paket sind die bislang vom Hersteller separat angebotenen Tools zur parametrischen Flaechen- und Volumenmodellierung integriert.

Die ab erstem Quartal 1996 in deutscher Version erhaeltliche CAD- Software umfasst neben dem Basisprogramm "Autocad 13" die Module "Designer 2.0" (Volumenmodellierung) und "Autosurf 3.0" (Flaechenmodellierung) sowie eine Iges-Schnittstelle. Das Windows- Paket wurde in Zusammenarbeit mit den zwoelf Mitgliedern der von Autodesk gegruendeten Mechanical Applications Initiative (MAI) geschnuert, die auf API-Basis auch fuer durchgaengige Loesungen von der Finite-Elemente-Berechnung bis zur NC-Programmierung sorgen wollen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften des unter einheitlicher Oberflaeche integrierten Programms gehoert die Feature-basierte Volumenmodellierung (Solids), mit der sich 2D- und 3D-Zeichnungen fuer die Variantenkonstruktion veraendern lassen. Das Tool zur Erstellung von Freiformflaechen basiert auf Nurbs-Kurven (Nurbs = Non-Uniform Rational B-Spline).

Ausserdem bietet die Loesung laut Hersteller weitreichende Funktionen fuer die Zusammenbaukonstruktion, mit der sich Einzelteile zu Baugruppen konfigurieren lassen. Aus diesen wiederum kann der Anwender eine Explosionsdarstellung generieren oder Stuecklisten ableiten. Zudem wird eine bidirektional assoziative Zeichnungserstellung ermoeglicht, womit die Anpassung eines Basismodells aufgrund der Aenderung von Bauteilen und umgekehrt gemeint ist.

Der Preis fuer den Mechanical Desktop soll waehrend einer dreimonatigen Einfuehrungsphase etwa 13000 Mark, danach rund 15000 Mark betragen. Im Lieferumfang enthalten ist eine VDA-FS- Schnittstelle zum Datenaustausch mit anderen CAD-Systemen. Upgrade-Konditionen erhalten diejenigen Kunden, die bereits eines der Programme erworben haben. Als Plattformen werden DOS, Windows 3.1, 95 und NT sowie zu einem spaeteren Zeitpunkt auch verschiedene Unix-Varianten bedient.