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21.11.1997 - 

Stärker in Europa, schwächer in den USA

Kontinentaldrift für die Rolle Toshibas im Notebook-Markt

Nach der neuesten Erhebung von Dataquest hat Toshiba in Deutschland und auch in Europa insgesamt noch einmal deutlich zugelegt. Im Erhebungszeitraum von Juli bis September 1997 liegt der Anbieter mit 30,9 Prozent aller verkauften mobilen PCs weit vor den Mitbewerbern Compaq (10,8 Prozent), SNI (10,5 Prozent), Acer (10,4 Prozent) sowie IBM (8,6 Prozent). Mit 42 107 verkauften Einheiten konnte der Hersteller nahezu die gleiche Anzahl an verkauften Geräten verbuchen wie die drei nächstplazierten Mitbewerber zusammen. Beim Umsatz fällt die Plazierung ähnlich aus. Mit 30,5 Prozent liegt Toshiba weit vor der IBM (12,9 Prozent), SNI (12,3 Prozent), Compaq (11,9 Prozent) und Acer (7,2 Prozent).

Damit erreichten die Japaner im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ein Wachstum von 31,6 Prozent, wohingegen der gesamte deutsche Notebook-Markt nur um 14,1 Prozent expandierte. Auch in Gesamteuropa nimmt Toshiba laut Dataquest mit 30,4 Prozent aller Notebooks die Spitzenposition ein.

Eine aktuelle Studie des zu Ziff Davis gehörenden Marktforschungsinstituts Computer Intelligence (CI) sieht Toshiba in den USA inzwischen allerdings nur noch auf dem zweiten Platz. Bei einer Untersuchung der Verkaufszahlen im September 1997 hat Compaq mit einem Marktanteil von 28,8 Prozent den Japanern den Rang abgelaufen. Diese erreichten nur noch 25,3 Prozent. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum des Vorjahres hatte Toshiba mit satten 41,5 Prozent das Notebook-Segment dominiert. Den dritten Platz in der CI-Studie nimmt die IBM mit 18,2 Prozent ein, die verbleibenden 27,2 Prozent verteilen sich auf die übrigen Anbieter.

Weniger pessimistisch urteilt die International Data Corp. (IDC) über den US-Erfolg des Herstellers. Mit 21,2 Prozent Marktanteil sieht das Institut mit Hauptsitz in Framingham, Massachusetts, Toshiba noch immer in Führung. Die unterschiedlichen Ergebnisse führt IDC-Analyst Randy Giusto auf unterschiedliche Zählweisen zurück. Aber auch Giusto sieht Toshiba an Bedeutung verlieren, wenn der Hersteller nichts unternimmt: "Toshiba kümmert sich nicht ausreichend um Build-to-order. Sie liegen damit hinter dem Trend und laufen Gefahr, ihren Wettbewerbsvorteil einzubüßen."