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06.09.1996 - 

Monitoring statt generelles Web-Verbot

Kontroll-Tool protokolliert den Internet-Zugang

Die Applikation läuft auf einem Windows-NT-Server, der als IP- Router konfiguriert wurde, sowie in Verbindung mit der Microsoft- Datenbank "SQL Server" zur Speicherung der Reports. Da der Net Access Manager Filterfunktionen bei den IP-Devices übernimmt, ist seine logische Anordnung zwischen dem Unternehmensnetz und der Firewall zu sehen. Ein Problem ergibt sich allerdings dann, wenn eine Firma verschiedene Subnetze betreibt. Das Sequel-Tool läßt sich zwar auf mehreren NT-Servern installieren, ein zentrales Management sieht die Software für diesen Fall jedoch nicht vor.

Die Programm-Engine arbeitet auf Betriebssystemebene und registriert anhand von IP-Adressen alle nach außen abgeschickten Anfragen beziehungsweise eingehenden Datenpakete. Die Administrationskomponente erlaubt eine Kontrolle darüber, welche Art von Dateien von welcher Web-Adresse heruntergeladen wurden. Zudem lassen sich einzelne Anwender oder ganze Gruppen mit Zugangsbeschränkungen belegen, vorausgesetzt, jeder Benutzer ist mit einer eigenen IP-Adresse ausgestattet. Über konfigurierbare Standardeinstellungen können bestimmte Kontrollrechte auch mit den Positionen etwa von Abteilungsleitern verknüpft werden.

Sollte ein Anwender auf Dienste zugreifen wollen, für die ihm keine Rechte eingeräumt wurden, erscheint eine Fehlermeldung. Hier liegt ein Schwachpunkt des Programms, da der User aufgrund der Art der Nachricht den Eindruck gewinnen muß, es handele sich um einen System- oder Netzfehler. Eine genauere beziehungsweise persönlichere Information würde Irrtümer und somit wiederholte Versuche vermeiden helfen.

Gut gelöst sind im Net Acess Manager die Reporting-Funktionen, deren grafische Darstellung einen Übersichtsplan über die Nutzung von Internet beziehungsweise Intranets bietet. Überschreiten Anwender das ihnen zugeteilte Zeitlimit oder andere Quoten, wird dies sofort angezeigt und in einer Tabelle registriert.

Die Benutzeroberfläche besteht im wesentlichen aus drei Fenstern: einer Benutzerliste, einem Gruppenfenster sowie einem Konfigurationsbereich, in dem die Kommunikationsprotokolle, Zugangsberechtigungen und Limitierungen zugewiesen werden. Ein Nachteil dabei ist, daß sämtliche Informationen als Textdateien eingelesen oder manuell eingegeben werden müssen.

Der ab Ende September geltende Einführungspreis für Net Access Manager beträgt 500 Dollar für einen Server mit zehn Benutzern oder 4900 Dollar für 100 Lizenzen.

Sequel ist im Internet unter http://www.sequeltech.com zu erreichen.