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17.07.1992 - 

Anbieter fertigt einzelne Teile selbst

Kontron baut spezielle PCs für Unix- und CAD-Anwender

ECHING (pi) - Sondermodelle für Unix- und CAD-Anwendungen bringt Kontron Elektronik heraus. Jeweils auf das Einsatzgebiet bezogen, baut der Echinger (bei München) Anbieter in die 486er PCs (33 Megahertz Taktrate) Systemkomponenten ein, die von ihm selbst gefertigt werden: zum Beispiel um die CPU-Platine, den EISA-Bus sowie die Tiga-Grafikkarte.

Zum Lieferumfang der Unix-Variante zählt das Betriebssystem Interactive Unix, 8 MB Arbeitsspeicher, eine 340-MB-SCSI-Festplatte sowie ein 19-Zoll-Monitor.

Der Bildschirm bietet eine X-Window-Oberfläche mit einer maximalen Auflösung von 1600 x 1200 Pixel. Ferner implementiert das System zwei Grafikkarten, nämlich das Modell "Kontrast 8000EC" mit TMS-34020-Prozessor sowie eine VGA-Karte mit ET-4000-Chip.

Als Eingabemedium läßt sich neben der Cherry-Tastatur eine Logitech-Maus verwenden. Der Preis für diese Konfiguration beträgt rund 28000 Mark.

Die speziell für CAD-Anwendungen konzipierte 486er Workstation arbeitet mit derselben Grafikkarte, und auch der Monitor unterscheidet sich nicht von dem der Unix-Lösung.

Die Festplatte verfügt über eine AT-Bus-Schnittstelle und bietet eine Kapazität von 200 MB, der Arbeitsspeicher faßt 4 MB Daten. Anstelle der Maus wird dieser PC-Typ mit einem Digitalisiertablett ebenfalls eine Kontron-Entwicklung ausgeliefert.

Für den CAD-Rechner sind laut Kontron zirka 20000 Mark aufzuwenden.