Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.10.1984

Konzentration: EDV-Branche aus Platz zwei

KÖLN (cmd) - Die EDV- und Büromaschinen-Branche rangiert nach den Erhebungen der Kölner Monopolkommission auf Rang zwei in puncto Unternehmenskonzentration hierzulande: Der Anteil der sechs größten Unternehmen betrug im Jahr 1981 87,0 Prozent, die drei größten Unternehmen verbuchten einen Anteil von 76,7 Prozent am Umsatz des gesamten Wirtschaftszweiges.

Tatsächlich dürften die entsprechenden Zahlen wesentlich höher liegen, da die Daten des Statistischen Bundesamtes, auf denen die Berechnungen der Monopolkommission beruhen, beispielsweise Siemens nicht als EDV-Hersteller führen, sondern in den Bereich Elektrotechnik einordnen. Der Grund: Unternehmen werden mit dem gesamten Umsatz dem Wirtschaftszweig zugeordnet, in dem sie schwerpunktmäßig tätig sind.

Ein Vergleich zwischen EDV-/ Büromaschinen-Herstellern einerseits und Elektrotechnik andererseits auf der Grundlage der Umsatzzahlen verdeutlicht allerdings das unterschiedliche Gewicht beider: Die EDV-/Büromaschinen-Branche setzte 1981 rund 13,5 Milliarden Mark um, die elektrotechnische Industrie dagegen mit etwa 121,4 Milliarden Mark, mehr als das Neunfache.

Bezogen auf den Gesamtumsatz des Verarbeitenden Gewerbes einschließlich Baugewerbe von 1376,3 Milliarden Mark lag der Anteil der EDV-/Büromaschinen-Hersteller 1981 gerade bei einem Prozent. Die Elektrotechnik brachte es immerhin auf etwa neun Prozent und rangierte hinter der chemischen Industrie dem Ernährungsgewerbe, dem Straßenfahrzeugbau und dem Maschinenbau auf Platz fünf der umsatzstärksten Wirtschaftszweige.