Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.11.1975

Konzentrator für kleinere Netze

MÜNCHEN - Kein Hersteller mehr ohne Datenverarbeitungs-Konzeption, kein Hersteller auch mehr ohne die entsprechende Datenübertragungs-Hardware - was die Software angeht, ist man weniger innovationswütig: Ganz im Sinne des SYSTEMS-Motto sind jetzt auch die Computer der englischen International Computers Limited (ICL) "auf dem Weg zum Arbeitsplatz des Anwenders". Für die nötige "Mobilität" sorgt das neue intelligente Terminal-Prozessor-System ICL 7502, das für den Aufbau kleiner bis mittlerer Kommunikationsnetze in Verbindung mit ICL-Computern der Typen 1900 und 2903 konzipiert wurde.

Der 7502 Terminal-Prozessor besteht aus einem Mini mit einem Hauptspeicher von 8 K-Bytes, einer Modem-Schnittstelle für 600 bis 4800 Baud Übertragungsleistung und einem Read-Only-Memory (ROM), Kapazität 1 K-Bytes. Der Hauptspeicher kann in Schritten von 4 K-Bytes auf insgesamt 20 K-Bytes erweitert werden. Der ROM dient in erster Linie dazu, nach dem Einschalten des Geräts das Laden des Steuerprogramms über die Verbindungsleitung zum zentralen Verarbeitungssystem zu übernehmen.

An den Konzentrator sind bis zu 8 Bildschirmgeräte und 4 Terminaldrucker (Hardcopy-Ausgabe) anschließbar. Das System arbeitet programmgesteuert im Nah- und Fernübertragungsbetrieb über Fernsprechleitungen. ICL's neue DFÜ-Steuereinheit wird mit einem der jeweiligen Anwendung entsprechenden Steuerprogramm geliefert. Neben der Übertragungssteuer- und Konzentratorfunktion kann dieses Programm auch Datenprüf- und Aufbereitungsfunktionen durchführen. Ganz gegen sonstige ICL-Gewohnheiten soll - wie ein Firmen-Sprecher gegenüber der Computerwoche erklärte - in Kürze auch Emulations-Software für den Anschluß an IBM-Systeme verfügbar sein. de