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14.04.1995

Konzept fuer ein Management Information System Microsoft sucht jetzt den Weg in die DV-Abteilungen

FRAMINGHAM (IDG) - Aus der Mainframe-Welt stammt die Idee des Management Information System (MIS), mit der Microsoft nun versucht, die DV-Abteilungen fuer sich zu gewinnen. Umgesetzt werden soll dieser Plan mit einer Reihe speziell fuer MIS-Zwecke umgestrickter Tools.

"Anders als frueher hat MIS heute dem Endbenutzer den einfachen Zugang zur unternehmensweiten Informationstechnik zu liefern, ohne dass dabei Datenintegritaet verletzt wird", beschreibt Greg Nelson, Microsofts Chefarchitekt fuer unternehmensweite Entwickungen, die selbstgesteckte Aufgabe seines Unternehmens. Um ein Microsoft- orientiertes MIS auf die Beine zu stellen, sei geplant:

- Debugger und andere Tools zu fabrizieren, die sich mit den Microsoft-Programmiersprachen Visual C++ und Visual C bedienen lassen,

- Datenzugriffs-Mechanismen auf Basis des Jet-Kernels der Access- Datenbank anzubieten,

- die hauseigene Objektarchitektur COM fuer unternehmensweite Anwendungen zu optimieren,

- ein auf dieser Technik beruhendes Entwicklungs-Repository fuer grosse Anwendungen zu entwickeln und

- die Windows-APIs sowie die COM-Technik Object Linking and Embedding (OLE) auf andere Plattformen zu portieren.

Nach Aussage von Judith Hurwitz, Chefin der gleichnamigen Bostoner Unternehmensberatung, existieren diese Plaene bisher nur auf dem Papier. Ausserdem gehe Microsoft offenbar davon aus, sich mit OLE die unternehmensweite Datenverarbeitung erschliessen zu koennen. Die Expertin meldet jedoch Zweifel an, ob mit dieser Technik ein derart gewaltiger Sprung gelingen kann.