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24.02.1995

Kooperation beim Global Communications Network oder TK-Outsourcing IBM und Italiens Stet reden ueber eine moegliche TK-Allianz

PARIS (CW/IDG) - Ende vergangener Woche bestaetigte die in Staatsbesitz befindliche italienische TK-Holding Societa Finanziaria Telefonica per Azioni SpA (Stet) Gespraeche mit der IBM Corp. ueber eine moegliche internationale Zusammenarbeit im Telekommunikationssektor.

Unbestaetigten Berichten zufolge wird ueber eine Beteiligung an IBMs Global Communications Network (GCN) oder eine Kooperation bei TK- Services diskutiert, die vor allem in Nordafrika und anderen Schwellenmaerkten angeboten werden sollen.

Die offizielle Mitteilung der Stet war, was die inhaltliche Seite der Gespraeche betrifft, mehr als duerftig. Auf Basis der eigenen Kooperationsplanungen und vor dem Hintergrund des Zusammenwachsens von Informations- und Telekommunikationstechnologien prueften "IBM und Stet moegliche Synergien und Kooperationsmoeglichkeiten, um ihre Marktpraesenz zu erhoehen". Wuerde eine Vereinbarung - welchen Inhalts auch immer - geschlossen, sei eine Zusammenarbeit mit anderen Partnern weiterhin moeglich, betonte ein Sprecher der Staatsholding.

Internet fuer Geschaeftsleute?

Wie die "Financial Times" berichtet, ist der Gegenstand der Diskussion jedoch weit konkreter als verlautbart. Demnach besprechen die Konzerne, wie sie beim Aufbau und Betrieb von IBMs Global Communications Network gemeinsame Sache machen koennen. Mit dem GCN will Big Blue offenbar eine Art "Internet fuer Geschaeftsleute" anbieten, das ueber weltweit verbundene Hochgeschwindigkeitsnetze sowohl Sprach- als auch Datenservices fuer multinational agierende Unternehmen offerieren soll. In der vergangenen Woche schlossen die Armonker bereits ein Abkommen mit GTE, dem groessten regionalen Telefon-Serviceanbieter in Amerika, damit Nutzer von Mobiltelefonen in den USA Zugang zu IBMs Netz erhalten koennen.

Nach Informationen des "Wall Street Journals" pruefen Stet und IBM dagegen ein gemeinsames Angebot von Outsourcing- und anderen TK- Diensten. Vor allem Geschaeftskunden in Nordafrika und anderen Schwellenlaendern soll dieser neue Service offeriert werden. Unter Berufung auf einen anonymen Insider berichtet das Blatt weiter, dass nicht an die gemeinschaftliche Gruendung einer neuen europaeischen Telefon-Servicegesellschaft gedacht sei.