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25.05.2012 - Bitkom wehrt sich

Kopierabgaben könnten Speicher massiv verteuern

Ab 1. Juli fordern mehrere Verwertungsgesellschaften bis zu zwei Euro Sonderabgaben pro verkauftes Speichermedium statt der bisherigen zehn Cent. Der Bitkom wehrt sich dagegen.
Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands Bitkom
Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands Bitkom
Foto: Bitkom

Ab 1. Juli fordern mehrere Verwertungsgesellschaften (Zentralstelle für private Überspielungsrechte/ZPÜ, VG Wort und VG Bild-Kunst) bis zu zwei Euro Sonderabgaben pro verkauftes Speichermedium. Das könnte den Preis zahlreiche Datenträger, beispielsweise USB-Sticks und Speicherkarten, um bis zu einem Drittel nach oben treiben, schätzt der Bitkom.
Konkret fordern die Verwertungsgesellschaften für USB-Sticks und Speicherkarten mit bis zu vier Gigabyte eine Abgabe von 91 Cent. Auf leistungsfähigere USB-Sticks sollen 1,56 Euro Abgaben fällig werden, bei Speicherkarten über vier Gigabyte sogar 1,95 Euro. Gegen diese Erhöhung der Urheberrechtsabgaben will sich der IT-Verband mit einem gerichtlichen Schiedsstellenverfahren wehren.
Bislang betrug die Kopierabgabe zehn Cent, für Bitkom-Mitglieder acht Cent.
Markenartikel mit einer mittleren Speicherkapazität von 8 Gigabyte sind im Handel schon für rund 5 Euro erhältlich. Künftig drohe in diesem Fall eine Preissteigerung um etwa 1,50 Euro, warnt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Diese Mondtarife stehen in keinem Verhältnis zum Verkaufspreis. Ein fairer Interessenausgleich zwischen Verbrauchern, Rechteinhabern und Wirtschaft sieht anders aus."
(rb)

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