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23.04.2010

KORREKTUR: Microsoft steigert Gewinn im 3Q dank Windows 7 um 35%

(In der um 6.32 Uhr gesendeten Meldung muss der Aktienkurs im nachbörslichen Handel im vierten Absatz richtig 30,22 USD lauten und nicht 31,39 USD. Es folgt eine korrigierte Fassung.)

(In der um 6.32 Uhr gesendeten Meldung muss der Aktienkurs im nachbörslichen Handel im vierten Absatz richtig 30,22 USD lauten und nicht 31,39 USD. Es folgt eine korrigierte Fassung.)

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft hat in seinem dritten Geschäftsquartal von der guten Aufnahme des Betriebssystems Windows 7 bei Kunden profitiert und deshalb seinen Nettogewinn um 35% auf 4 Mrd USD gesteigert. Zudem habe sich die beginnende Erholung bei den Unternehmensausgaben für Informationstechnologie positiv ausgewirkt, teilte die Microsoft Corp, Redmond, am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

Vor allem aber Windows 7 sei der gute Verlauf des Quartals zu verdanken. Weniger als ein Jahr nach der Markteinführung würden weltweit schon über 10% aller Heimcomputer (PC) mit dem Betriebssystem laufen. Damit sei es das bestverkaufte jemals. Der Konzernumsatz kletterte dank dieser Entwicklung im Zeitraum Januar bis März um 6,3% auf 14,5 Mrd USD. Je Aktie verdiente Microsoft 0,45 (0,33) USD und damit mehr als von Analysten mit 0,42 USD erwartet.

Doch mehr als den Unternehmen verdankte Microsoft ihren Erfolg den Verbrauchern. Insgesamt seien die PC-Verkäufe im Quartal und damit der Bedarf für das Microsoft-Betriebssystem um 25% gestiegen. Verbraucher hätten dabei mit 30% Plus ein weit größeres Kaufinteresse gezeigt als die Unternehmenskunden mit einem Anstieg der PC-Käufe um 14%.

Trotz der Zufriedenheit des Unternehmens selbst fiel der Quartalsbericht von Microsoft an der Börse durch. Aktien des Softwarekonzerns gaben im nachbörslichen US-Handel um 3,7% auf 30,22 USD nach. Analysten hatten mehr erwartet. Der Konzern könne anscheinend nicht an der wieder anziehenden Erholung der IT-Ausgaben durch Unternehmen teilhaben, lautete die Kritik. Microsoft gab dies auch indirekt zu: Die Firmenkunden würden weiterhin länger mit der Neuanschaffung ihrer Informationstechnologie zögern.

Abgesehen von Windows 7 sahen Beobachter auch keine deutlichen Anzeichen, dass Microsoft am Wachstum anderer, neuer Technologien teilhaben kann, wie die Internetsuche oder dem "Cloud Computing" mit der Speicherung von Daten und Programmen in Serverfarmen statt auf dem heimischen PC. Hier sind Wettbewerber wie Google oder Amazon.com Inc stärker, was das Microsoft-Geschäft langfristig gefährden könnte.

Microsoft wies zwar darauf hin, dass ihre Internetsuchmaschine jetzt den zehnten Monat in Folge Marktanteile gewonnen habe und der Werbeumsatz im Internet um 19% gestiegen sei. Analysten bezweifelten aber, dass Microsoft gegen den Platzhirsch Google antreten kann. Microsoft hat "Tonnen an Geld dazu eingesetzt, Nutzer auf seine Seite zu ziehen - das ist nicht nachhaltig", sagte Analyst Laxmi Poruri von Primary Global Research. So weitete sich auch der Verlust im Online-Geschäft von Microsoft im Quartal auf 713 (411) Mio USD aus.

Webseiten: www.microsoft.com -Von Jeanette Borzo, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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