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24.06.2009

KORREKTUR: XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - Erholung geht ...

(In der am Dienstag gegen 18.08 Uhr MESZ gesendeten Meldung muss im zweiten Satz das Tageshoch richtig 4.753 Punkte heißen und nicht 4.953 Punkte. Es folgt die korrigierte Fassung.)

(In der am Dienstag gegen 18.08 Uhr MESZ gesendeten Meldung muss im zweiten Satz das Tageshoch richtig 4.753 Punkte heißen und nicht 4.953 Punkte. Es folgt die korrigierte Fassung.)

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Kurseinbruch vom Wochenauftakt ist der Versuch einer durchgreifenden Erholung am deutschen Aktienmarkt am Dienstag verpufft. Zwar konnte der DAX bis eineinhalb Stunden vor Handelschluss im Tageshoch von 4.753 Punkten immerhin knapp die Hälfte der Verluste vom Montag wieder wett machen. Dann aber versalzten schwache Zahlen vom US-Immobilienmarkt die Suppe. Der DAX schloss bei 4.707 mit einem bescheidenen Plus von 0,3% oder 14 Punkten.

Umgesetzt wurden auf dem Handelssystem Xetra 100,8 Mio DAX-30-Aktien im Gesamtvolumen von etwa 2,63 Mrd EUR. Am Montag waren es rund 115,6 Mio Aktien im Wert von rund 2,93 Mrd EUR. Händler waren sich einig, dass auch die Zurückhaltung von Investoren vor den Ergebnissen der Sitzung der US-Notenbank am Mittwochabend für die fehlende Dynamik verantwortlich war.

In den USA ist die Zahl der verkauften Häuser im Mai um 2,4% gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Plus von 2,6% gerechnet. Händler führten für die Aktienschwäche am Nachmittag auch rückläufige Absatzzahlen aus dem US-Einzelhandel in den ersten drei Juniwochen ins Feld. "Von einem dynamischen Aufschwung des Konsums kann weder am Immobilienmarkt noch im Einzelhandel die Rede sein", resümierte ein Händler.

Hannover Rück waren mit einem Plus von 3,3% auf 25,52 EUR der zweitgrößte Gewinner im DAX. Im Vorfeld des Investorentags des Rückversicherers am Freitag hat das französische Broker-Haus Cheuvreux die Aktie auf "Outperform" von "Underperform" und somit gleich um zwei Investment-Stufen erhöht.

UBS hat Salzgitter auf "Kaufen" von "Neutral" erhöht, was der Aktie zu einem Aufschlag von 3,8% auf 59,96 EUR verhalf. Damit war die Aktie Tagessieger im DAX. E.ON legten um 1,8% zu und RWE um 0,9%, nachdem J.P. Morgan den europäischen Versorgersektor um zwei Stufen auf "Übergewichten" von "Untergewichten" hoch gestuft hat.

Eine große Kauf-Order für Daimler-Aktien vermuteten Händler angesichts der Kursgewinne der Aktie von 3,1% auf 25,095 EUR. Credit Suisse hat die aktive Rolle positiv hervorgehoben, welche Daimler in einer Konsolidierung der Autobranche offensichtlich spielen wolle. BMW legten um 0,8% und VW um 2,2% zu.

Kursgewinne verzeichneten diejenigen Titel, welche jüngst stark unter die Räder geraten waren. So stiegen K+S um 3% auf 40,43 EUR, nachdem die Aktie allein in den vergangenen sechs Sitzungen um 26% eingebrochen war. Bilfinger Berger schlossen 3,7% höher, seit Anfang Juni hat die Aktie rund 20% eingebüßt.

Commerzbank-Aktien gaben am Nachmittag nach Aussagen des Finanzchefs Eric Strutz zum zweiten Quartal und zum Gesamtjahr den Großteil ihrer Kursgewinne wieder ab. Sie schlossen 0,1% höher bei 4,335 EUR. Deutsche Bank verloren im Fahrwasser europaweit nachgebender Bankenaktien 1,2% auf 40,20 EUR. Postbank zogen in den letzten 20 Handelsminuten an und schlossen 1,7% fester, getrieben von Aussagen zu abnehmenden Belastungen durch die Finanzkrise im zweiten Quartal.

Die größten Verlierer im DAX waren Siemens (-1,6%) und Bayer (-1,3%), ohne dass es hierzu kursbewegende Nachrichten gab. Pfleiderer stiegen nach Aussagen des Holzwerkstoffherstellers zu Personalabbau und Liquidität um 6,4% auf 5 EUR. Bauer-Aktien weiteten die Verluste vom Montag um weitere 8,6% auf 27,42 EUR aus. Im TecDAX fielen Conergy um 11,9%, während Phoenix Solar um 6,1% zulegten.

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