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12.01.1990

Kosten jetzt, Nutzen später

Es war das Softwarethema des vergangenen Jahres, und es wird die Branche auch in den kommenden zwölf Monaten nicht loslassen; CASE, vorwärts und neuerdings auch rückwärts, bereitet derzeit Softwareherstellern wie Anwendern heftige Bauchschmerzen. Horchen die einen angestrengt in Richtung Armonk, um sich durch Anpassung an die IBM-Vorgaben rechtzeitig eine, wenn auch befristete, Überlebensmöglichkeit zu sichern, werden die anderen einmal mehr von Furcht, Unsicherheit und Zweifel gebeutelt - Furcht davor, den CASE-Zug zu verpassen, Unsicherheit darüber, ob sich jetzt getroffene Investitionsentscheidungen nicht durch eine winzige Änderung des AD/Cycle-Konzepts als falsch erweisen konnten, und Zweifel daran, ob die ganze Chose den Aufwand überhaupt lohnt. Die Vorteile des CASE-Einsatzes springen nämlich nicht unmittelbar ins Auge: Zum einen lassen die derzeit angebotenen Produkte durchaus noch zu wünschen übrig, zum anderen muß der CASE-Anwender zunächst massive Nachteile wie erhöhten Ausbildungsaufwand und rückläufige Softwareproduktivität in Kauf nehmen. Allerdings ist die Aufwand-/Nutzenfrage hier falsch gestellt. Jedes Unternehmen mit eigener Software-Entwicklung sollte auch einmal überlegen, welche Kosten es verursachen kann, das Softwareproblem auf die lange Bank zuschieben. qua