Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.04.2006

Kostenkontrolle überfordert IT-Abteilungen

Die Messmethoden sind zu ungenau.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die der US-amerikanische Softwareanbieter Managed Objects in Auftrag gegeben hat. Nur zwölf Prozent der rund 230 befragten IT- und Business-Manager halten die verfügbaren Messmethoden für ausreichend. Eine genaue Erfassung der Kosten für das Entwickeln, Einführen und Verwalten von IT-Anwendungen sei in vielen Fällen nicht möglich. Für 30 Prozent der Interviewten sind die derzeit verwendeten Systeme ungeeignet.

Würden Kostenmodelle an bestimmte IT-Dienste wie E-Mail oder eine SAP-Anwendung gekoppelt, lasse sich der finanzielle Aufwand besser bewerten. Dieser Aussage stimmten mehr als die Hälfte der Teilnehmer zu. Die gängige Praxis sieht anders aus: Rund 60 Prozent der Unternehmen messen nach wie vor die gesamten Personal- und IT-Infrastrukturkosten, die mit dem Anwendungsportfolio verbunden sind. 28 Prozent kontrollieren, wie sich IT-Kosten auf einzelne Geschäftsbereiche verteilen. In 18 Prozent der Organisationen messen die Verantwortlichen die Kosten pro User oder pro Arbeitsplatz.

Ganz uneigennützig ist die Initiative von Managed Objects freilich nicht. Abhilfe könnten feingranulare Messprodukte schaffen, argumentiert der Hersteller aus McLeam im US-Bundesstaat Virginia. Ebensolche Systeme bietet das Unternehmen mit seinen Tools für Business-Service- Management (BSM) an. Ähnliche Werkzeuge offeriert beispielsweise auch der System-Management-Spezialist BMC. (wh)