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27.10.2000 - 

Informationsdefizit bei potenziellen Nutzern

Kostenmodelle der Internet-Provider sind für viele Surfer zu komplex

MÜNCHEN (CW) - Jeder vierte Deutsche über 14 Jahren nutzt inzwischen das Internet. War vor einiger Zeit noch die Höhe der Zugangskosten ein heißes Eisen, halten inzwischen die Hälfte der Surfer ihre Provider-Tarife prinzipiell für angemessen. Über die Einzelheiten der Gebührenmodelle herrscht jedoch noch Verwirrung.

"Die Internet-Kosten sind in Deutschland immer noch ein Thema", so Frank Wagner von TNS Emnid. Allerdings habe sich der Fokus verschoben, wie die Hamburger Markt- und Meinungsforscher in einer aktuellen Studie im Auftrag des Portals Web.de herausgefunden haben. Gegenwärtig stehen eher die komplexen Gebührenmodelle der Provider im Mittelpunkt der Kritik, da fast die Hälfte der Surfer mit der Höhe der Web-Tarife zufrieden ist und diese für angemessen hält.

Trotzdem würden 45 Prozent der aktiven Onliner ihre Verweildauer im Internet erhöhen, sollten die Preise deutlich sinken. Dennoch weiß kaum jemand, wie teuer die Gebüren für den Internet-Zugang wirklich sind. Lediglich 15 Prozent der Nutzer gaben zu Protokoll, sich gut bis sehr gut bei den Tarifen auszukennen. Jeder Vierte bewertete hingegen seine Fähigkeiten, zu jeder Tageszeit den günstigsten Provider bestimmen zu können, mit der Schulnote "6".

Noch gravierender fällt das Ergebnis bei den Befragten aus, die einen Internet-Zugang bis zum Jahresende planen - immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung. Mehr als 82 Prozent davon geben zu, dass sie sich in der Thematik zumindest eher schlecht auskennen würden, und sogar 43 Prozent schätzen ihre Bewertungskompetenz in puncto Kosten als sehr schlecht ein. Für fast die gleiche Anzahl ist jedoch der Preis ein ausschlaggebendes Kriterium für die Auswahl ihres künftigen Providers.

Abb: Potenzielle Internet-Nutzer haben vielfach keine Ahnung, was der Online-Spaß kostet. Quelle: TNS Emnid