Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

11.10.2002 - 

Der Marktführer hat das Nachsehen

KPMG Belgien steigt auf Oracle-Lösungen um

MÜNCHEN (CW) - Die belgische Niederlassung von KPMG mustert ihr SAP-System aus und setzt nun im Rahmen eines Outsourcing-Vertrags auf Oracle-Lösungen.

Das bei der belgischen KPMG eingesetzte SAP-System war bereits sieben Jahre alt und sollte nicht mehr modernisiert werden. Damit stand das Unternehmen vor der Entscheidung, ein komplett neues SAP-System einzuführen oder auf ein Konkurrenzprodukt auszuweichen. In die engere Wahl kamen Lösungen von Oracle und Peoplesoft. Vergangenes Jahr fasste KPMG Belgien dann den Entschluss, sechs Module aus Oracles "E-Business Suite", darunter "Financials" und "Projects", im Rahmen eines Outsourcing-Abkommens einzusetzen. Die Arbeiten begannen im Dezember, seit Juli läuft die Software im Produktiveinsatz.

Laut Pieter van Essche, Chief Operating Officer (COO) bei KPMG Belgien, war die Wahl zwischen den drei Anbietern eine sehr enge Entscheidung. "Den Unterschied machte letztendlich, dass die KPMG-Niederlassungen in Spanien und Südafrika bereits mit Oracle arbeiten und beide sehr zufrieden sind."

Das Unternehmen entschied sich für die von Oracle angebotene Outsourcing-Variante "at Customer", bei der der Hersteller die Software auf den Hardwaresystemen des Kunden installiert und wartet. Letzterer zahlt dabei drei Prozent des Lizenzpreises als monatliche Gebühr. Die Implementierungskosten lagen bei drei Millionen Euro. Die Möglichkeit, die Software in einem Oracle-Rechenzentrum oder dem eines Oracle-Partners zu installieren, kam für KPMG nicht in Frage, so van Essche: "Einerseits wollten wir die bereits vorhandene Hardware weiter nutzen, zum anderen verbieten die strengen Sicherheitsbestimmungen von KPMG eine solche Lösung." (rg)