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19.03.2004 - 

Aktienrückkauf statt Zukauf

KPN wechselt die Strategie

MÜNCHEN (CW) - Der niederländische Carrier KPN hat ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Damit reduzieren sich die Chancen eines erneuten Versuchs zur Übernahme des britischen Mobilfunkers MMO2.

Mit einer Gesamtinvestition von 1,4 Milliarden Euro will KPN laut einer Stellungnahme den Wert für die Anteilseigner erhöhen. Rund 900 Millionen Euro sind zur Tilgung von Krediten vorgesehen, bis zu 500 Millionen Euro sollen in den Rückkauf eigener Aktien investiert werden. Ziel sei es, so der Konzern, etwa drei Prozent der ausstehenden Papiere zu erwerben. Durch diese Bindung von Barmitteln verringern sich indes die Chancen, dass es zu einem Kauf von MMO2 kommt. Ende Februar hatte der britische Mobilfunker KPNs erstes Übernahmeangebot von knapp 14 Milliarden Euro als zu niedrig ausgeschlagen. Beobachter taxieren das Volumen einer erneuten Offerte, so sie denn kommen sollte, auf etwa 16 Milliarden Euro.

KPN zufolge werden derzeit keine Gespräche mit MMO2 geführt - komplett auf Akquisitionen will der Konzern aber auch nicht verzichten. In Deutschland ist KPN mit seiner Tochter E-Plus vertreten, die Gesellschaft von MMO2 hierzulande heißt O2. Die Mobilfunker sind bestrebt, eine für das Überleben im Weltmarkt nötige Größe zu erreichen. Nach der KPN-Ankündigung sind beide Aktien unter Druck geraten (ajf)