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26.11.1976 - 

Englisches Gesundheitswesen

Krankenhauscomputer werden dem Staat zu teuer

LONDON - Die Krankenhauscomputer werden dem englischen Staat zu teuer: Ende der 60er Jahre hatten die Planungen für insgesamt acht größere Versuchssysteme begonnen, die bis 1979 laufen sollten. Danach wollte man das beste aussuchen und es allgemein einsetzen. Aus Geldmangel bemüht sich der Gesundheitsminister jetzt schon darum, daß die lokalen Behörden die Experimentalsysteme übernehmen. Auf Interesse stieß bisher lediglich das Oxford-Projekt. Das System, das aus vier Modular-One-Anlagen, Burroughs - Platten und Beehive-Terminals besteht, wird am 1. April 1977 auf die lokale Gesundheitsbehörde übergehen. Es wird zur Führung eines Patienten-Index (die eigentlichen Informationen über 640 000 Patienten sind auf Mikrofiches gespeichert) und eines Geburtshilferegisters sowie für die Patienten-Aufnahme in Krankenhäusern benutzt.

Die in Oxford mit Niedrig-Pre Hardware für insgesamt etwa 1,1 Millionen Mark gesuchte Lösung war bisher erfolgreich - im Gegensatz etwa zu dem "sophisticated" System auf Basis einer ICL 1904, in Exeter, wo rund 3,2 Millionen Mark in die Hardware investiert wurden, mit 70 Personen doppelt so viele Mitarbeiter wie in Oxford beschäftigt sind und bisher erst Daten von 40 000 Patienten gespeichert wurden. -py