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22.08.2014 - 

Systemhauskongress 2014

Kreditkarten-IT als Chance für Partner

Regina Böckle durchforstet den Markt nach Themen, die für Systemhäuser und Service Provider relevant sind - oder es werden könnten - und entwickelt dazu passende Event-Formate.
Wenn Mitarbeiter eigenmächtig Public-Cloud-Dienste beziehen, birgt das nicht nur für das Unternehmen Risiken, sondern auch für deren Dienstleister. Self-Service-Portale bieten hier einen praktikablen, sicheren Weg aus dem Dilemma.

Dienste aus der Cloud haben Mitarbeitern und Fachabteilungen bis dato ungekannte Freiheiten beschert. Ohne lange Bestellwege über die Einkaufs- oder IT-Abteilung können sie für kleines Geld und quasi auf Knopfdruck zusätzliche Anwendungen und Services beziehen. Die Anwender folgen dabei der Devise: "Warum im beruflichen Umfeld auf nützliche IT-Hilfsmittel verzichten, die sich im Privatbereich bewährt haben?"
Der Online-Filesharing-Dienst "Dropbox" ist inzwischen fast schon zum Synonym für diese vergleichsweise jungen Freiheiten geworden.

Michael Stanscheck, Partner Executive bei Attachmate/Novell
Michael Stanscheck, Partner Executive bei Attachmate/Novell
Foto: Attachmate/Novell

"Blockade-Haltung aufgeben"

Viele Unternehmen ringen noch um den richtigen Umgang mit diesem Phänomen. Sollen sie das eigenmächtige Vorgehen verbieten oder erlauben? "Sie sollten es eher fördern - aber kontrolliert", meint Michael Stanscheck, Partner Executive bei Attachmate/Novell. "Sichere Filesharing-Lösungen lassen sich leicht in die Unternehmens-IT mit einbinden. Das sorgt gleichzeitig für die gewünschte Flexibilität auf der einen und für die nötige Kontrolle auf der anderen Seite". Doch damit nicht genug: Mittlerweile stehen auch Portale zur Verfügung, über die IT-Leiter ihren Anwendern nicht nur Filesharing, sondern auch Collaboration-Anwendungen und zahlreiche weitere nützliche Tools - beispielsweise für mobiles Drucken - zur Verfügung stellen können.

"Unternehmen müssen sich aus der vielfach noch verbreiteten Blockadehaltung lösen. Verbote nutzen wenig, weil Public Cloud Dienste leicht verfügbar sind und deshalb auch genutzt werden", warnt Stanscheck.

Risiko und Chance für Systemhäuser

Doch nicht nur für die Unternehmen selbst, auch für Systemhäuser birgt der als "Kreditkarten- oder Schatten-IT" bezeichnete Bezug von Public Cloud Services Risiken: Dienstleister, die diese Themen bei ihren Kunden nicht adressieren, laufen Gefahr, bei künftigen Projekten außen vor zu bleiben. "Für ihren künftigen Erfolg wird entscheidend sein, inwiefern sie es schaffen, auch mit den Ansprechpartnern aus den Fachabteilungen ihrer Kunden eine Verbindung aufzubauen", betont der Manager.

Willkommen zum Systemhauskongress am 27./28. August in Düsseldorf
Willkommen zum Systemhauskongress am 27./28. August in Düsseldorf

Querdenker gefragt
Der etablierte Systemhauskongress bietet am27. und 28. August in Düsseldorfneben einem spannenden Kongress- und Workshop-Programm auch die ideale Plattform, um Kontakte zu Herstellern, Distributoren und Systemhauspartnern zu knüpfen und sich über kommende Trends und aktuelle Themen zu informieren. Lassen Sie sich inspirieren. Stellen Sie heute schon die Weichen für den Erfolg von morgen.

Fitmachen auf dem Systemhauskongress

Auf dem Systemhauskongress am 27. und 28. August in Düsseldorf wird Michael Stanscheck eine konkrete Lösung vorstellen, mit der Systemhäuser diese Herausforderung meistern können.

In seiner Keynote präsentiert er eine Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, ihren Mitarbeitern kontrolliert mobile Dienste, Sharefile-Lösungen, Collaboration- und Management-Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Systemhäuser können die einzelnen Komponenten der Lösung oder die komplette Plattform nicht nur verkaufen, sondern die Dienste auch als Managed Service anbieten und so ihr bestehendes Geschäftsmodell erweitern. Dabei übernehmen sie die Kontrolle und das Management des Portals.

An ergänzenden Services verdienen

"Die Erfahrung zeigt aber auch, dass nicht alle Mitarbeiter in den Fachabteilungen im Umgang mit neuen Tools und Anwendungen so versiert sind wie die sprichwörtlichen "Digital Natives". Das bietet Dienstleistern eine weitere Chance: Denn sie können für diese Ansprechpartner Schulungen aufsetzen", führt Stanscheck aus. Damit eröffnet sich Partnern neben einer zusätzlichen Erlösquelle die Möglichkeit, den Kontakt mit den Mitarbeitern des Unternehmens zu intensivieren.

Gelingt die Kundenbindung auch an dieser Stelle, werden sich Anwender bei der Suche nach einem schnellen Zusatzdienst im besten Fall erst einmal an den Systemhauspartner wenden, ehe sie sich direkt aus der Public Cloud bedienen.

Community erleben
Sie suchen frische Impulse für Ihr Geschäft? Sie wollen sich über die IT-Trends von morgen informieren? Sie wollen mit Kollegen aus der Branche Ihre Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen? Dann sollten Sie sich den 27. und 28. August reservieren für den "Systemhauskongress - Chancen 2015" in Düsseldorf.

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