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08.10.1976 - 

Neuer ICL-Großrechner 2976

"Kreuzkopplung" für den Wissenschaftsmarkt

DÜSSELDORF - Als "ideales System für Anwendungen wie Raumfahrt-Simulation, Linearplanung (in der Petrochemie und der Stahlindustrie) sowie Bedarfsplanung (in der Konsumgüter-Industrie)" kündigte die ICL Deutschland International Computers GmbH, Düsseldorf, jetzt unter der Bezeichnung 2976 einen neuen Großrechner innerhalb der 2900er-Serie an.

Die 2976 ist - was ICL auch offen sagt - keine von Grund auf neue Entwicklung: Die Hauptkomponenten stammen aus bestehenden ICL-Systemen - so der "Befehlsrechner" (aus der 2980), der "Datentransportrechner" und der "Speicherzugriffsrechner" (beide aus der 2970). Bei dem für seine bewußte Außenseiterhaltung in Sachen "Rechner-Architektur" und Terminologie bekannten englische Hersteller wird diese Kombination bereits vorhandener Systemteile als "Kreuzkopplung" bezeichnet. Sie soll vor allem dem Benutzer einer ICL 2970 zusätzliche Wachstumsalternative sein: Bei der Umrüstung einer 2970 auf eine 2976 braucht im Feld nur der Befehlsrechner ausgetauscht zu werden - die Umstellung ist - so ICL -ohne großen Aufwand möglich, zumal auch das Betriebssystem VME/B der anderen ICL-Großrechner (2960, 2970, 2980) für die neue "Kreuzkopplung" zur Verfügung steht. Unter VME/B ist bekanntlich sowohl Teilhaber- wie Teilnehmer- als auch Stapelbetrieb möglich. Zur Grundkonfiguration der ICL 2976 gehören zwei Speicherzugriffsrechner in Verbindung mit einem 1 Megabyte-Hauptspeicher (maximal 6 Megabytes). Die Speicherblock-Zykluszeit beträgt 500 Nanosekunden für 8 Bytes.

ICL gibt eine Durchsatzleistu (Speicherzugriffs- und Datentransportrechner) von 16 Megabytes pro Sekunde an, die Kanalleistung soll bei 4 Megabytes pro Sekunde liegen.

Informationen: ICL Deutschland International Computers GmbH, Immermannstraße 4000 Düsseldorf