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02.01.2007

Kriegstreiber Internet

Elton John steht für ehrlichen britischen Rock. Mitunter gehen seine Songs auch ans Herz. Sogar Journalisten weinten weltweit, als Sir Elton in Anlehnung an seinen eigenen Song "Candle in the Wind" sein "Godbye English Rose" zum Tod von Lady Di schluchzte.

Elton John kennt sich also bestens aus in Seelendingen. Vielleicht hat er sich deshalb bemüßigt gefühlt, ein Statement zum Weltfrieden und in diesem Zusammenhang zum Internet abzugeben. Das World Wide Web nämlich ist nach Meinung des Popbarden verantwortlich für den fehlenden Weltfrieden. Die Leute gingen nicht mehr auf die Straße, um zu protestieren, sie würden lieber im Internet bloggen, verriet er dem "Oberserver Music Monthly". Das sei schlecht, denn es reiche nicht aus, seine Meinung nur in Online-Tagebüchern zu vertreten.

Nun war uns bislang nicht bekannt, dass Elton John ein Bürgerschreck ist - zumindest kein mit Revolutions- habit ausstaffierter Straßenkämpfer. Eher schien er uns die weiche Linie des Herzenssturms zu vertreten. Jetzt also der harte Guerillakurs.

Blogger - der weichgespülte Antiprotest. Das ist bitter für all jene, die meinten, die wahre Revolution, basisdemokratische Unterwanderung der zementierten Gesellschaftsformen, finde im Internet statt. Alles also nur ein Traum! Die Lunte, die wir als Content-Aggregatoren unter die Kriegstreiber zu legen gedachten - eine kapitale Fehlzündung.

Also Leute, raus auf die Straßen und Goodbye WWW-Rose. Elton, wir folgen dir!