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27.03.2007

Kronos wird reprivatisiert

Die Softwarefirma will sich von der Beteiligungs- gesellschaft Hellman & Friedman kaufen lassen.

Kronos mit Sitz im US-Bundesstaat Massachusetts bietet Software für das Personalwesen an, mit der mittelständische Anwender Lohnbuchhaltung und andere Backend-Funktionen erledigen können. Das Unternehmen wurde schon 1977 gegründet und setzte im letzten Geschäftsjahr (31. September 2006) 578,2 Millionen Dollar um.

Aufpreis von 18 Prozent

Hellman & Friedman zahlt den Anlegern von Kronos für jeden Anteil 55 Dollar. Das Angebot der Private-Equity-Firma entspricht damit einem Aufpreis von rund 18 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie vor Bekanntgabe des Deals.

Hellman & Friedman sitzt in San Francisco und verwaltet mehr als 16 Milliarden Dollar zugesagtes Kapital. Andere Investments der Kalifornier sind der Werbevermarkter DoubleClick, die Softwarefirma Intergraph und die Nielsen-Media-Research-Mutter VNU Group.

Der Verwaltungsrat von Kronos hat der Übernahme, die voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen sein wird, bereits zugestimmt und empfiehlt den Kronos-Aktionären dasselbe. Nach einer gründlichen Prüfung strategischer Alternativen sei man zum Schluss gekommen, hiermit im Sinne der Firma zu handeln. Kronos habe künftig die finanzielle und operative Flexibilität.

Ehrgeiziges Ziel

Das Softwarehaus möchte der erste Spezialist für Personalsoftware mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz werden. Für sein erstes Quartal hatte Kronos im Januar einen 8,5-prozentigen Gewinneinbruch gemeldet, der durch Verbuchung von Optionskosten und Abschreibungen entstand. (tc)