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02.11.1990

Künftige Nachfrage ohne Angebot

Eine Sanfte Migration von der traditionellen, Mainframe-orientierten Datenverarbeitung zu einem modernen Client-Server-Konzept verspricht die Software AG ihren Kunden. Nach den Worten des Vorstandsmitglieds Peter Pagé können die Anwender ihre bestehenden Applikationen in die neue Struktur mitnehmen, ohne sie neu zu entwickeln.

Allzu wörtlich sollte dieses Versprechen allerdings nicht genommen werden. Die Portierung von Mainframe-Anwendungen auf Workstation-Systeme wird zwar nach Angaben des SAG-Managements bereits erfolgreich Praktiziert; außerdem sei vorgesehen, die vom Benutzer entwickelten Applikationen als Clients in die verteilte DV-Landschaft einzugliedern. Doch die anwendungsinterne Strukturierung nach dem Client-Server-Prinzip bleibt künftigen Entwicklungen vorbehalten. Wenn der Darmstädter Software-Anbieter seine Ankündigung wahr macht, lassen sich auf der Grundlage der neuen Produkte, Schnittstellen und Protokolle demnächst Anwendungen entwickeln, deren, Funktionen über verschiedene Hardwareplattformen verteilt sind. Eine auf dasselbe Ziel gerichtete Umstrukturierung existierender Anwendungen ist immerhin denkbar; wie Pagé einräumt, erfordert sie jedoch eine Methodologie, die erst noch entwickelt werden muß.

Mit anderen Worten. Hier bahnt sich eine Nachfrage an, die auf absehbare Zeit nicht durch ein Angebot befriedigt werden kann. Die Vordenker des Re- und Reverse-Engineering dürften in den kommenden Jahren alle Hände voll zu tun haben, eine Lösung zu finden. qua