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25.07.1986

Künstliche Intelligenz

Unterschiede zwischen herkömmlichen Methoden des Software-Engineering und den in der Künstlichen Intelligenz angewandten Techniken will das Ostbayerische Technologie Transfer Institut e.V. (Otti), Regensburg, in einem Intensivkurs aufzeigen. Das Seminar mit dem Titel "Überblick über die Methoden des Software-Engineering der Fünften Generation" findet vom 22. bis 26. September 1986 statt. Vorgestellt werden unter anderem die Sprachen Lisp, Smalltalk, Loops und Prolog. Anhand praktischer Übungen werden die Besonderheiten der verschiedenen Softwarekonzepte herausgearbeitet.

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Kommerzielle Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz stehen im Mittelpunkt der "AI-Europa", die vom 23. bis 25. September 1986 in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden, stattfindet. Begleitend zum Kongreß wird eine themenspezifische Ausstellung veranstaltet. Zu sehen sind neben Hardwareprodukten auch Softwareerzeugnisse zur Entwicklung von KI-Systemen, intelligente Datenbanken, Finanzplanungs-, CAD-, Informations- und Expertensysteme. Organisator ist die britische TCM Expositions Ltd. aus Liphook. Begleitend zur "AI Europe" veranstaltet die Brainware GmbH, Wiesbaden, einen Workshop zum Thema "Expert Systems in Finance Management". Schwerpunktthemen sind unter anderem die Nutzung von Expertensystemen in der Produktberatung, im Devisenhandel und beim intelligenten Forecasting.

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Mit dem Vertrieb von KI-Software, die vom Battelle Memorial Institute in den USA entwickelt wurde, wollen die Mitsubishi Corp., die Fuji Xerox Co. und die Japan Information Processing Service Co. im Frühjahr 1987 beginnen. Nach Aussage der Zeitung Nihon Keizai soll das System eine gegenüber konventionellen Produkten fünffache Verarbeitungsgeschwindigkeit ermöglichen. Die Kosten für die Software werden mit zwölf Millionen Yen angegeben. Die drei Unternehmen werden das System dem Vernehmen nach in Japan vermarkten, während Battelle die Rechte für die USA und Europa behält.