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20.07.2009

Kuka wird weiter von CEO Horst J. Kayser geführt

AUGSBURG (Dow Jones)--Die Kuka AG wird weiter von dem Vorstandsvorsitzenden Horst J. Kayser geführt. Wie der Roboterhersteller am Montagabend mitteilte, bleibt zudem Matthias J. Rapp Vorstand für Finanzen und Controlling. Der Vorstand werde sich darauf konzentrieren, in einem schwierigen Umfeld das Automotive-Geschäft abzusichern und das Geschäft mit der General Industry auszubauen. Eine konsequente Umsetzung des laufenden Kostensenkungsprogramms soll die operativen Ergebnisse stabilisieren.

AUGSBURG (Dow Jones)--Die Kuka AG wird weiter von dem Vorstandsvorsitzenden Horst J. Kayser geführt. Wie der Roboterhersteller am Montagabend mitteilte, bleibt zudem Matthias J. Rapp Vorstand für Finanzen und Controlling. Der Vorstand werde sich darauf konzentrieren, in einem schwierigen Umfeld das Automotive-Geschäft abzusichern und das Geschäft mit der General Industry auszubauen. Eine konsequente Umsetzung des laufenden Kostensenkungsprogramms soll die operativen Ergebnisse stabilisieren.

Wie es im Anschluss an eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung weiter heißt, wurde dem Vorsitzenden des Gremiums, Rolf Bartke, durch die Mitglieder "einstimmig und uneingeschränkt" das Vertrauen ausgesprochen.

Der Geschäftsbereich Robotics soll ab dem 1. September von Lothar Bakowsky geführt werden. Bisher wurde der Bereich kommissarisch von Manfred Gundel geleitet. Gundel werde ab 1. September als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Kuka Roboter GmbH tätig sein.

Der Aufsichtsratssitzung waren Differenzen zwischen dem Kuka-Management und den Großaktionären Grenzebach und Guy Wyser-Pratte vorausgegangen. Dem schwäbischen Maschinenbauer und dem US-Investor, die gemeinsam rund 40% an der Kuka AG halten, kam zuletzt der Strategiewechsel bei den Augsburgern zu langsam voran. Wie Dow Jones Newswires am Montag aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, standen zuletzt einige Aufsichtsratsvertreter dem Management aus diesem Grund sehr kritisch gegenüber.

Kuka will durch ein verstärktes Engagement in den Geschäftsbereichen Energie, Medizintechnik und Luftfahrt die Abhängigkeit von der kriselnden Autoindustrie senken. Der im Geschäft mit der Autobranche erwirtschaftete Umsatzanteil soll durch den Ausbau alternativer Kundenkreise von aktuell rund 70% langfristig auf etwa 50% zurückgefahren werden.

Kuka wies die Vorwürfe fehlender Fortschritte bei diesem Strategiewandel stets als "nicht fundiert" zurück. Das Management habe auf das Ziel hingearbeitet, die Abhängigkeit von der Autoindustrie zurückzufahren und das Geschäft mit der General Industry auszubauen. Dieses Ziel habe "nach wie vor oberste Priorität", hieß es von dem Unternehmen. Seit dem Schlussquartal seien unter dem aktuellen Management wichtige Aufträge in neuen Geschäftsfeldern gewonnen worden, so etwa im Solarbereich sowie für Airbus und Northrop Grumman im Flugzeugbau.

Bereits Ende vergangener Woche hatte das "manager magazin" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, dass sich der Streit zwischen dem Kuka-Management und den Großaktionären zugespitzt habe und Vorstandsvorsitzender Horst J. Kayser und Finanzvorstand Matthias J. Rapp abgelöst werden sollen.

Grenzebach ist mit einer Beteiligung von knapp 30% größter Anteilseigner von Kuka, gefolgt von dem Investor Guy Wyser-Pratte, der etwa 10% an dem MDAX-Konzern hält.

Webseiten: www.grenzebach.de www.kuka.de - Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires, +49 - (0)69 297 25 114; nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/kla/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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