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31.05.2005

"Kunden kaufen in kleinen Häppchen"

IBMs Softwarechef erwartet kleinere Deals und kritischere Kunden.

Wir müssen uns eine realistischere Sicht des Softwaremarktes angewöhnen", lautet das Fazit des obersten Softwarechefs Steve Mills im Gespräch mit der computerwoche. Kunden würden nach wie vor jede IT-Anschaffung auf den Prüfstand stellen. Auch die Zeit der großen Deals sei wohl vorbei. "Kunden kaufen Software heute in kleineren Häppchen", so der Senior Vice President und Group Executive von IBMs Software-Unit. Außerdem verändere sich die Vorstellung der IBM-Klientel, was die Wertschöpfung von Software anbelangt. "Anwender wollen nicht nur für den Code zahlen." Künftig könnte sich das Pricing einer Software auch danach richten, welchen Geschäftsvorteil der Kunde daraus zieht.

Mills kündigte an, IBMs Produktportfolio weiter auszubauen. Dazu werde man auch künftig Unternehmen zukaufen. In den vergangenen Jahren hat Big Blue bereits rund 25 Softwarefirmen akquiriert, in erster Linie um den eigenen Middleware-Stack zu ergänzen. Zudem sollen die Open-Source-Strategie gestärkt und die eigenen Produkte stärker modularisiert werden. Das ist notwendig, um IBMs künftiges Geschäft zu sichern. Obwohl die Sparte nur wenig zum Umsatz beiträgt, beruht ein Großteil des Gewinns auf Software. (Ausführliches Interview auf Seite 14.) (ba)