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Onyx tritt in Deutschland auf

Kundenbeziehungen sind das A und O fürs Geschäft

15.10.1999
MÜNCHEN (bs) - Onyx Software, ein Anbieter von Lösungen für Vertrieb, Marketing und Service, schlägt in Deutschland seine Zelte auf. Die Produktsuite "Onyx Front Office" fußt auf Microsoft-Techniken und ist für den Einsatz via Web geeignet.

Der Bedarf an Software für die Verbesserung von Geschäftsbeziehungen zu Kunden, Partnern und Lieferanten scheint enorm groß zu sein. Neben den mehr als 100 regionalen und lokalen deutschsprachigen Anbietern etablieren sich hierzulande seit einiger Zeit US-amerikanische Unternehmen wie Siebel, Vantive, Clarify und Firepond. Den Sprung über den großen Teich wagt nun auch Onyx Software. Das von dem ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter Brent Frei gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bellevue, Washington, die deutsche Niederlassung ist in München.

Der heutige CEO von Onyx (www.onyx.com) entwickelte für die Gates-Company ein internes Kundeninformationssystem in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundendienst und konnte dieses Know-how in die Entwicklung der Onyx-Lösung einbringen. Mittlerweile zählen zu den weltweit mehr als 400 Kunden Betriebe wie Colgate Palmolive, die Deutsche Bank und Visio.

Onyx Front Office basiert auf einer dreistufigen Client-Server-Architektur und umfaßt Anwendungen, die sowohl die operativen Prozesse in Vertrieb, Marketing und Service als auch Analyseaufgaben integriert unterstützen. In der Datenbankschicht verrichtet Microsofts "SQL Server 7.0" seinen Dienst und stellt neben der reinen Speicherung von Daten Reporting-Tools etwa für die Vertriebsbudget-Planung und Trendanalysen bereit. Herzstück hierfür sind Microsofts Olap-Services, Codename "Plato", eine Softwarekomponente, die zum Lieferumfang des SQL Server 7.0 gehört.

Die Anwendungsschicht basiert auf dem "Transaction Server" und dem "Internet Information Server" (IIS). Sie bilden die zentrale Ablaufsteuerung des Systems. Mit Hilfe von Business Rules lassen sich automatische Abläufe definieren wie die Weiterleitung einer Web-Anfrage an den zuständigen Mitarbeiter. Die Präsentationsschicht ist mit Active-X-, Javascript- und XML-Techniken gestaltet, die in der neusten Version als "Onyx Enterprise Portal" zur Verfügung steht.

Neben dem Zugriff auf die Onyx-Suite sollen User aus diesem Frontend heraus mit Anwendungen von Drittanbietern aktuellen Marktdaten, Aktienkursen, Wetterberichten etc. arbeiten können. Ziel von Onyx ist es, so CEO Frei, auf dem Portal alle Informationen darzustellen, die ein Vertriebsmitarbeiter benötigt. Administrieren läßt sich Onyx dank der Thin-Clients und der "Distributed Internet Architecture" (DNA) von der Server-Ebene aus. Die starke Integration der einzelnen Anwendungsbausteine erlaubt es allerdings nicht, einzelne Module etwa für Vertrieb getrennt von Service- oder Marketing-Komponenten zu aktualisieren. Bei einem Release-Wechsel muß somit das gesamte Paket auf den neuesten Stand gebracht werden.

Verkauft wird Onyx Front Office, das mittlerweile in Deutsch, Spanisch und Französisch verfügbar ist, zum einen direkt an Großkunden, zum anderen über Partner wie die Begin GmbH, die sich auf die Konsumgüterindustrie spezialisiert hat. Weitere Zielgruppen sind Finanzdienstleister, Telekommunikationsunternehmen, die Fertigungsindustrie sowie die High-Tech-Branche. Für ein komplettes System müssen rund 200000 bis 500000 Dollar veranschlagt werden.