Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.10.1981 - 

Bremer Sparkasse installiert Kienzle-Terminalcomputer:

Kundenfreundlicherer Bankbetrieb

VILLINGEN (pi) - Der moderne Bankenbetrieb verlangt mehr denn je schnelle, sichere und rationelle Arbeitstechniken, damit die Mitarbeiter sich verstärkt der Individuellen Geldberatung zuwenden können. Aus diesem Grund sind nach Angaben der Kienzle GmbH in der Zentrale der Bremer Sparkasse und den 86 Geschäftsstellen im Geschäftsgebiet 157 Arbeitsplätze des Kienzle Terminalcomputer-Systems 3000/3700 installiert, die mit den Großrechnern im zentralen Rechenzentrum direkt verbunden sind.

Ab Oktober 1971 wurde dieses Netzwerk schrittweise aufgebaut und in Betrieb genommen. Im Laufe der Jahre wurden stets die neuesten Bauteile in das System eingebracht, wobei Erweiterungen der Arbeitsplätze oder die Umgestaltung der Konfigurationen so gut wie keine Probleme verursachten, wie Kienzle vermeldet.

Kienzle weiter: Wird eine Geschäftsstelle vom bisher praktizierten Annahme-/Kasseprinzip auf kundenfreundlichere Konzeptionen umgestellt, indem Beratungs- und Informationszonen voneinander getrennt und durch Sofortkassen ergänzt werden, so kann der bisherige Zweierplatz entkoppelt und als Universalschalterplatz ausgebaut werden.

Beim Einsatz intelligenter Terminalcomputer hat die Sparkasse in Bremen nach Darstellung der Schwarzwälder erhebliche Schrittmacherdienste geleistet; denn das Konzept der aktiven Terminals sei schon zu einer Zeit in die Praxis umgesetzt worden, als man allerorts noch der zentralisierten Datenverarbeitung das Wort sprach. Am Beispiel der Sparkasse in Bremen läßt sich demonstrieren, meint Kienzle, wie der Grundsatz des intelligenten modularen Terminal-Computers die Bankenautomation prägte. Die Schwarzwälder über sich: Die zentralen Komponenten, von Kienzle entwickelt und stetig den Markterfordernissen angepaßt, leben in sich und halten das installierte Netzwerk revolvierend auf dem technisch aktuellen Stand.

Die seit 1969 ein gesetzten Kienzle Online-Saldiermaschinen für die zentrale Unbar-Datenerfassung (1,8 bis 2,5 Millionen Posten monatlich) werden demnächst abgelöst durch Anlagen zur optischen Beleglesung, wobei das Kienzle Codiersystem 3700 mit sieben Arbeitsplätzen eingesetzt wird, um Rückweisungen zu verarbeiten.

Mit der Eingabe der Korrektur einerseits der Datensatz: auf der Magnetplatte korrigiert und andererseits eine Korrekturhülle mit allen Angaben der Codierzeile erstellt. Diese Korrekturhülle, die den ursprünglichen Beleg aufnimmt, ist für die weitere Verarbeitung im Rahmen der maschinellen Beleglesung notwendig.