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30.04.1999 - 

Für übertaktete CPUs

Kyrotech entwickelt Kühlsystem im PC

SAN FRANZISKO (IDG) - Wer den Prozessor in seinem Rechner übertaktet, hat ein Kühlungsproblem. Zwar arbeitet die CPU schneller, produziert dafür aber auch mehr Hitze. Die auf Kühlungsfragen spezialisierte Firma Kyrotech hat als Lösung für dieses Problem ein spezielles Rechnergehäuse entwickelt, in dessen Fuß ein Kühlsystem eingebaut ist.

Der Kühlungsspezialist aus South Carolina hat ein Rechnersystem auf den Markt gebracht, das mit dem neuesten AMD-K6-2-Prozessor arbeitet, der von ursprünglich 475 auf 600 Megahertz hochgetaktet wurde. Im Fuß des Tower-Gehäuses ist eine Anlage integriert, die wie ein Kühlschrank funktioniert. Über eine Leitung wird die Kühlflüssigkeit ins Rechnergehäuse zum Prozessor geführt, leitet dort die Hitze ab und fließt zurück zur Kühleinheit. In der Abdeckhaube über dem Chip herrscht so eine Temperatur von minus 72 Grad Celsius.

Kryotech will die Leistung seiner Kühlaggregate weiter steigern. Firmensprecher Scott Spears hofft, die Temperatur über der CPU bis auf minus 238 Grad Celsius absenken zu können. Damit könnte die ursprüngliche Prozessorgeschwindigkeit verdoppelt werden.

Das Basissystem mit Gehäuse, CPU-Kühlung, Mainboard und Prozessor kostet 1150 Dollar.