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Umfrage entlarvt Sicherheitsmaengel in PC-Netzen


26.03.1993 - 

LAN-User nehmen Datenschutz allzuoft auf die leichte Schulter

Zwar erkennen laut X-Net fast 90 Prozent der Unternehmen die Bedeutung des Themas Datensicherheit, doch in zwei Dritteln dieser Faelle erfolge die Streamer-Sicherung der Daten stationsgestuetzt unter DOS.

Ein Verfahren, das der Netzspezialist aufgrund von Risiken wie DOS-Abstuerzen, Sicherungssoftware ohne umfassendes Fehler- Management etc. ablehnt.

Erste Wahl sind fuer die Muenchner deshalb Server-gestuetzte Systeme, wie sie bei einem Drittel der Companies vorgefunden wurden.

Beim Thema Virenschutz, das von rund 60 Prozent der Firmen als sicherheitsrelevant eingestuft wird, verlaesst sich das Gros auf Virenschutzpakete, die am Arbeitsplatz installiert sind. Lediglich ein Zehntel setzt hier auf Server-gestuetzte Virenvorsorge.

Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) nutzen etwa 60 Prozent aller Unternehmen, wobei jedoch schwerpunktmaessig Firmen ausserhalb der Staedte USVs einsetzen. Nach Ansicht der Muenchner sind USVs mit Meldekarten im Vergleich zu normalen USVs die bessere Loesung, da sie bei einem Stromausfall das Herunterfahren des Netzwerkes automatisch uebernehmen.

Um dem Fall der Faelle vorzubeugen, sichern knapp 45 Prozent der Companies ihre Daten auf gespiegelten Festplatten.

Eine Server-Spiegelung, wie sie Novell mit dem "SFT III" seit kurzem anbietet, kommt aufgrund der hohen Anschaffungskosten nur fuer zehn Prozent der Befragten in Betracht.

Abb: Datensicherung im Netware-LAN

60 Prozent der Anwender verlassen sich auf die riskante, stationsgestuetzte Streamer-Sicherung. Quelle: X-Net