Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.12.1978

Landeshauptstadt Hannover hat nun doch wertvollen Gewerbesteuerzahler:Neues IBM-Werk in erster Baustufe fertig

01.12.1978

HANNOVER (gw) - Die IBM Deutschland hat das erste Gebäude ihres neuen Werkes Hannover fertiggestellt. Umgezogen wird aber erst in der 8. und 9. Woche 1979. Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Unternehmen auch mit der zweiten Baustufe der neuen Produktionsstätte. Damit enstehen gegenüber dem hannoverschen Messegelände nochmals 21 000 Quadratmeter Produktionsfläche.

Im Oktober 1970 begann die IBM Deutschland GmbH im Interimswerk in Rethen in gemieteten Räumen (der SB-Markt-Firma Vetter und Vierfuß aus Wilhelmshaven) mit der Fertigung von Netzgeräten. Elektromechanische Baugruppen-Montage und die Verdrahtung von Schaltkarten (Boards) sowie (später) eine Chip-Linie kamen dazu.

Die IBM Deutschland ist in der Niedersachsen-Metropole schon seit rund 40 Jahren durch eine Niederlassung vertreten. In der Hamburger Allee 50 arbeiten zur Zeit rund 400 Mitarbeiter.

1971 wurden Werks-Neubaupläne auf der Alten Bult (Norddeutschlands ältester Pferderennbahn) in Hannover zunächst wieder aufgegeben. Die Stadt Hannover behielt die Kaufsumme von 20,2 Millionen Mark als Ersatz für entgangene Gewerbsteuer-Einnahmen. In der Zwischenzeit befanden sich WerksIBMer wieder in der Rückzugsphase nach Berlin, Mainz und Sindelfingen.

In gemieteten Räumen in Laatzen und Hannover werden heute Netzgeräte, moglithische Speichergruppen sowie Magnetplatten-Speicher, Steuereinheiten und Magnetköpfe produziert. Insgesamt wurden in und um Hannover für die Produktion sieben verschiedene Objekte gemietet. Zur Zeit sind rund 800 Mitarbeiter auf 28 000 Quadratmetern Fabrikations- und Lagerfläche beschäftigt. Mit der Produktion und den Neubauplänen ging's dann abermals aufwärts.

1974 dann erwarb die IBM Deutschland von der Stadt Hannover wieder ein 20 Hektar großes Grundstück - diesmaI in Hannover-Bemerode. Hier wird zur Zeit das erste Fabrikationsgebäude bezugsfertig gemacht. Die Produktionsfläche beträgt zirka 17 000 Quadratmeter. Etwa die Hälfte der bisher im Produktionsbereich Hannover beschäftigten

Mitarbeiter wird dann im neuen Werk ihren Arbeitsplatz haben.

Der Werks-Neubau ist ein eingeschossiger Stahlskelettbau, 216 Meter lang und 72 Meter breit. Der umbaute Raum faßt 112 762 Kubikmeter. Dieser erste Bauabschnitt kostet rund 34 Millionen Mark.