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31.10.2003 - 

Softwareverteilung nutzt Peer-Download-Technik

Landesk vereinfacht Client-Verwaltung

MÜNCHEN (CW) - Mit optimierten Funktionen schickt Landesk die neueste Version seiner Client-Management-Suite ins Rennen. Unter anderem wurde die Softwareverteilung überarbeitet, außerdem hat der Hersteller seine zentrale Konsole umgestaltet und die Inventardatenbank verbessert.

Das Verwalten der Server und Arbeitsplatzrechner im Unternehmen ist unumgänglich für ein effektives IT-Management. Tools wie die "Landesk Management Suite", deren Version 8 der Hersteller Landesk jetzt vorgestellt hat, sind hierbei eine wertvolle Hilfe, denn sie sparen Zeit und damit Geld. So haben die Analysten der International Data Corp. (IDC) bei einer Untersuchung von 18 Unternehmen herausgefunden, dass diese durch den Einsatz von Landesk-Tools die für die Verwaltung von Hard- und Softwarekomponenten benötigte Zeit im Schnitt um 83 Prozent reduzieren konnten.

Für die aktuelle Version hat Landesk seine Management-Suite noch einmal in einigen zentralen Punkten überarbeitet, um Anwender stärker zu entlasten. Dazu gehört die Softwareverteilung. Mit Hilfe der neuen "Peer-Download"-Technik soll die Distribution von Anwendungen, Updates oder Patches im Netz erleichtert und zudem die Belastung für die Infrastruktur verringert werden.

Dazu scannt die Management-Suite zunächst das Netz, um die Rechner mit der höchsten Leistung und der größten Verfügbarkeit ausfindig zu machen. Diese werden bei der anschließenden Softwareverteilung als eine Art Relais benutzt: Datenpakete für Installationen werden nur zu diesen PCs transportiert und dort zwischengespeichert, um sie später auf die jeweiligen Zielrechner zu kopieren. Nach Angaben des Herstellers ist es auf diese Weise möglich, den Bandbreitenbedarf bei der Softwareverteilung um 75 Prozent zu reduzieren.

Optik aufpoliert

Außerdem soll das auf ByteEbene arbeitende Verfahren "Checkpoint Restart" dafür sorgen, dass einmal begonnene Übertragungen im Fall einer Unterbrechung nahtlos wieder fortgesetzt werden und sämtliche Informationen auch tatsächlich ihr Ziel erreichen.

Die zentrale Konsole hat ein neues Design erhalten, so dass nun laut Anbieter alle Funktionen einfacher zu finden und zu nutzen sind. Ob Patch-Management, Fernwartung, Lizenzüberwachung, Server-Verwaltung oder Softwareverteilung - Administratoren sollen jeweils vom Hauptbildschirm darauf zugreifen und per Mausklick zwischen verschiedenen Menüs hin- und herschalten können. Außerdem haben Anwender nun die Möglichkeit, bestimmte Ansichten zu speichern, um später gezielt und schnell auf spezielle Funktionen zuzugreifen.

Mit der Landesk-Suite lassen sich nun außer den über eine IP-Adresse identifizierbaren Geräten auch solche Komponenten überwachen, die keine solche Netzkennung besitzen. Dazu zählen etwa Monitore. Diese und andere Peripheriegeräte können nun erfasst und mit für sie wichtigen Attributen in der zentralen Datenbank hinterlegt werden. Landesk hat eigenen Angaben zufolge das Schema dieses Informationspools zugunsten einer besseren Datenintegrität sowie einer höheren Skalierbarkeit vereinheitlicht: Bis zu 200000 Knoten lassen sich dort abspeichern.

Entlastung für Administratoren

Um den Systemadministrator zu entlasten und auch untergeordneten Mitarbeitern das Verwalten von PCs zu ermöglichen, hat Landesk ein rollenbasierendes Administrationsmodell entwickelt. Je nach Funktion innerhalb des Unternehmens lassen sich unterschiedliche Zugriffsrechte für die Management-Suite definieren. Aufgrund der in einem LDAP-Verzeichnis hinterlegten Informationen dürfen die jeweiligen Mitarbeiter dann nicht alle Rechner administrieren, außerdem stehen ihnen die Funktionen der Lösung nur entsprechend eingeschränkt zur Verfügung.

Landesk hat aber auch im Hinblick auf die Verwaltung von Mac-Systemen noch einmal nachgebessert. So können beispielsweise die neuen Methoden zur Softwareverteilung jetzt auch mit Clients genutzt werden, auf denen Mac OS X ab der Version "Jaguar" als Betriebssystem installiert ist. Version 8 der Landesk Management Suite ist ab sofort erhältlich. Das Tool kostet rund 90 Dollar pro zu verwaltenden Netzknoten. (ave)