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03.09.2004 - 

Mittelstand treibt die IT-Branche an

Langsam löst sich der Investitionsstau auf

Mehr als 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen wollen in diesem und im kommenden Jahr mehr für IT ausgeben. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die vom Branchenverband Bitkom, dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Wegweiser GmbH im Frühsommer erstellt wurde. Einer der Gründe für den Anstieg sei die wachsende Bedeutung des E-Business: Hatten im vergangenen Jahr noch 47 Prozent der befragten Unternehmen dem Thema eine zumindest hohe Bedeutung beigemessen, sind es 2004 schon 61 Prozent der Firmen. Die Konzerne zeigten sich etwas zurückhaltender als die Mittelständler in ihren Investitionsvorhaben.

Vorrangige Ziele des IT-Einsatzes sind dabei, die Geschäftsprozesse zu beschleunigen, die Kosten zu senken und die Flexibilität zu steigern. Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder warnte allerdings davor, den Bogen zu überspannen. Statt lediglich auf die Aufwendungen zu schauen, sollten auch die Innovationspotenziale der IT nicht aus den Augen verloren werden: "Es darf nicht nur um Kosteneinsparungen gehen." Rohleder erwartet, dass im laufenden Jahr die IT-Ausgaben in Deutschland um 1,5 Prozent auf 65,7 Milliarden Euro steigen. 2007 sollen gut 68 Milliarden Euro umgesetzt werden, was einer Wachstumsrate von 3,7 Prozent entspricht. Baustellen gibt es noch viele, etwa im Bereich des E-Government. Die IT der öffentlichen Hand sei "sehr stark verbesserungswürdig", kritisierte BDI-Geschäftsführer Carsten Kreglau. Vor allem die Schnittstellen zwischen der Verwaltung und der Wirtschaft würden noch nicht funktionieren. (ajf)