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21.08.1987

Laptops werden erwachsen

Die Schoßhunde unter den Computern, die Laptops, werden langsam erwachsen. "In diesem Markt", schreibt Diebold-Berater Peter Steding (Seite 25), "steckt eine beeindruckende Dynamik." Grund genug, diese Tragbaren in der folgenden Marktübersicht ausführlich zu beleuchten. Nach den ersten Anfängen mit schlecht lesbaren Displays und geringer Kapazität haben sich diese Modelle jetzt in nahezu allen technischen Daten gemausert. Beispiel Speicher: Der Tandy 100, hierzulande unter der Bezeichnung M10 von Olivetti vertrieben, hatte ganze 29 Kilobyte für den Benutzer verfügbar und man war auf die ROM-residenten Programme angewiesen. Davon kann mittlerweile keine Rede mehr sein: 640 KB Haupt- und 20 MB Massenspeicher gehören schon nicht mehr zu den exotischen Ausrüstungen. Vorbei ist es auch mit den Standardsoftware-mordenden herstellereigenen Betriebssystemen: Fast alle Modelle laufen jetzt unter MS-DOS. Damit könnten Laptops fast "richtige" Computer sein, wäre da nicht das immer noch ungelöste Darstellungsproblem. Zwar haben sich die Displays deutlich verbessert und mit der Plasma- beziehungsweise der LCD-Supertwist-Bauweise einen Komfort erreicht, wie er vor kurzer Zeit noch undenkbar schien. Doch haben die Anzeigen derzeit keine Chance gegenüber der guten alten Kathodenstrahlröhre bezüglich Klarheit, Auflösung und Geschwindigkeit. Immerhin bieten eine Reihe der Modelle den zusätzlichen Anschluß eines ganz normalen Monochrom- oder Farbbildschirms. Einziger Haken bei den Kleinen ist der Preis. Im Gegensatz zu den Geräten ist der nicht tragbar: Bei Desktops gibt's mehr Computer fürs Geld.