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Hewlett-Packard nutzt CD-ROM-Technologie:


28.10.1988 - 

Laser RX analysiert den Systemdurchsatz

BAD HOMBURG (CW) - Für Systemmanager und Performance- Spezialisten hat Hewlett-Packard ein Management-Tool auf den Markt gebracht, das auf mit CD-ROM-Laufwerken gekoppelten Personal Computern läuft.

Das System mit der Bezeichnung Laser RX ist für die 3000-Serie von HP konzipiert und ermöglicht es dem Benutzer, Daten über das Systemverhalten dieser Rechner zu sammeln. Ziel dabei ist es, den System-Durchsatz zu überwachen und zu stabilisieren. Laser RX stellt dem Anwender Informationen über die Prozessorleistung, die Speicher- und Plattenbelegung, die Antwortzeiten sowie über die Transaktionsraten auf dem Bildschirm zur Verfügung. Auf dieser Basis kann der Systemmanager bevorstehende Engpässe prognostizieren und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten. Außerdem werden Trends in der Systemauslastung erkannt, über die sich die spätere Kapazitätsplanung bestimmen läßt.

Zu den Komponenten des HP-Systems gehören die Module "Snapshot" und "Trend". Dabei ist Snapshot auf das Sammeln jeweils aktueller und Trend auf das von Daten über den Systemdurchsatz innerhalb bestimmter Zeiträume ausgerichtet. Der vorgegebene Zeitrahmen läßt sich von einer Stunde bis zu einem Monat festlegen. Spezielle Software ermöglicht es dem Anwender, beliebig viele Verfahren zur Sammlung und Wiedergabe der Informationen zu definieren. Die Performance-Daten werden während des laufenden DV-Betriebs gesammelt.

Die Software HP Laser RX ist zum Teil auf dem Vectra-PC des Unternehmens implementiert. Der Rechner selbst ist wiederum mit einem Host gekoppelt. Auf diese Weise wird der Hauptrechner nicht unnötig in Anspruch genommen. Die Informationen des Hostcomputers werden durch einen bestimmten Menüaufruf aktiviert und auf dem PC als Farbgrafik abgebildet. Zu Dokumentations- und Präsentationszwecken lassen sich die Grafiken in Textverarbeitungsanwendungen integrieren. Für den Einsatz in Netzwerken eignet sich eine sogenannte Multisystem-Version von Laser RX. Mit ihr kann der Systemmanager den Durchsatz mehrerer Rechner simultan verfolgen. Durch den Einsatz der CD-ROM-Technologie muß der Anwender nicht mit mehreren Disketten hantieren, sondern hat die Module Datenkommunikation, File-Server Benutzerschnittstelle, Tutorial, Hilfe-Funktion und die gesammelten Systemdaten auf einer Compact-Disk mit einem Gesamtspeichervolumen von 600 MB.