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04.06.1976 - 

Neue Meßverfahren:

Laser und Mini gekoppelt

MÜNCHEN - "Viele Geschwindigkeitsmessungen in der Industrie sind bisher unterlassen worden, weil geeignete Meßmethoden fehlten", berichtete F. Durst vom Sonderforschungsbereich 80 der Universität Karlsruhe. "Dabei ist die Forschung der Strömungserscheinungen eine wesentliche Voraussetzung für ein besseres Verständnis der Vorgänge, mit denen die Ingenieure industrielle Prozesse steuern. Mit Entwicklung der Laser - Doppler - Anemometrie haben sich hier neue Möglichkeiten ergeben."

Mit einem Laser - Anemometer lassen sich Geschwindigkeit und Turbulenz in Flüssigkeits- und Gasströmen - auch in Flammen - sehr genau messen. Dabei kann man - im Gegensatz zu früheren Verfahren - jetzt darauf verzichten, dem Strömungsmedium spezielle lichtbrechende Substanzen zuzusetzen.

Mit dem Laser - Anemometer 6200 der Precision Devices Ltd (Malvern / England) kann man beispielsweise Geschwindigkeiten von Microns / Minute bis zu mach 3,5 messen - und zwar bei festen Körpern, Flüssigkeiten und Gasen. Dabei kann es sich um den Blutdurchfluß im menschlichen Auge, den Schmelzfluß von Metallen, den Abgasausstoß eines Schornsteins oder Ultraschallgeschwindigkeiten im Windkanal handeln. Das System besteht aus dem optischen Teil und einem Minicomputer für Korrelationsrechnung und Wahrscheinlichkeitsanalyse. Die Meßergebnisse können auf Display, Plotter oder Lochstreifen ausgegeben oder online zur weiteren Auswertung in einen Großrechner

eingegeben werden. py